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Absage des SKS-Deutschland-Cup am Berenbosteler See |
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Kindertraining geht 2012 weiter Trotz leichten Regens, der sich dann aber rasch verzog, traf sich am Neujahrssonntag zu gewohnter Zeit der Jugendnachwuchs am Benther Berg, um eine Runde durch den Wald zu drehen. Nachdem der Berg des öfteren Hochgefahren war, entschlossen wir uns noch eine super schöne Abfahrt mitzunehmen, bei der sich dann alle mal so richtig dreckig machen konnten. Da dies die erste Ausfahrt für 2012 war und alle noch etwas müde waren, ging es danach zum Parkplatz zurück und stellten fest, dass sich alle auf das erste Rennen im neuen Jahr freuen. Nachdem der gröbste Dreck abgefallen war, trennten wir uns, und jeder fuhr mit einen Lächeln wieder Heim. Viele Grüße und ein gesundes neues Jahr für alle, die diese Zeilen lesen Jens vom MBC |
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Hans Heyer siegt bei Silvesterlauf in Großburgwedel Am 31.12.2011 siegte Hans Heyer in einem spannenden Finish mit 30 cm Vorsprung vor Thomas Ruminski. Weitere Details zum Lauf gibt es im Artikel der Nordhannoverschen Zeitung: |
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Stefanie Aaronson beim Ultra-Trail in Luxemburg am 20.11.2011 Ultra-Trail ist anders... Nach meinem Aussteigen bei der WM-Duathlon-Langdistanz im September musste noch ein versöhnlicher Jahresabschluss her. Unter anderem stand auf meiner Liste der Ultra-Trail Uewersauer in Luxemburg mit 50 km und 1800 Hm (durch eine Umleitung 52 km, 1952 Hm). Die Reise führte mich, wie immer mit Bahn und diesmal auch mit Rad als Verkehrsmittel, in einen Teil Europas der eigentlich in der Mitte liegt. Aber außerhalb von Luxemburg Stadt hat man eher das Gefühl in dieser wildromantischen Landschaft regieren Zwergenkönige und Elfen. In diese Landschaft habe ich mich vor einigen Jahren bei meinem ersten Powerman in Weiswampach und bei gelegentlichen Radtouren in das obere Ourtal rund ums Dreiländereck verliebt. Die logische Konsequenz ist da natürlich das erste Mal bei den Ultra-Trail-Läufern in Luxemburg zu starten. Oft bekam ich in den letzten Stunden vor dem Start zu hören, ich sei mutig ausgerechnet hier meine Premiere über die Ultradistanz zu machen, bei einem der schwereren UTs (immerhin gibt es hier einen Punkt für den UTMB*). Ich hatte für meine Verhältnisse gut trainiert. Jedes Wochenende einen längeren Lauf zwischen 25 und 37 km mit ein paar Höhenmetern. Mir war von vorneherein klar, dass ein großer Unterschied zwischen Waldautobahn und Trail liegt. Wie groß der Unterschied wirklich ist, weiß man aber nur, wenn man es ausprobiert. Meine größte Sorge, dass es schneien würde und wir durch hüfthohe Schneewehen waten müssten, löste sich im Sonnenschein auf. Auch die zweite Sorge, meine Erkältung sei noch nicht ganz weg, ließ sich zumindest am Start nicht bestätigen. Das Wetter an diesem Sonntagmorgen war ein Traum, die Landschaft traumhaft (oder umgekehrt). Was sollte da noch schiefgehen? Der Startschuss fiel und ich machte das, was ich am besten kann: langsam. Langsam 2 km über Schotter, Geröll und Brombeerranken tief hinab auf die erste von vielen Talsohlen, die wir queren sollten. Die ersten Stürze ließen nicht lange auf sich warten. Oben auf der Kuppe sahen wir schon die Spitze entlang sprinten, während sich das Ende des Feldes langsam hocharbeitete. Das erste steile bergab Stück ließ nicht lange auf sich warten. Manche rutschten von Baum zu Baum. Ich versuchte mich mit Nähmaschinenschrittchen,um die Belastung auf die Oberschenkelmuskulatur und Knie gering zu halten als von hinten eine Horde Franzosen angerauscht kam, mit langen Sätzen als würden sie im Flachen sprinten sprangen sie hinab. Hinten dran folgte Kollege Martin, der die Vorstellung noch toppte, indem er durch einen gegabelten Baum sprang. Hinterher erzählte er mir, manchmal macht man sich auch lang bei so was, aber dann steht man auf und läuft weiter. Bei Kilometer 10 dachte ich, wie schön nur noch ein Marathon. Bei Kilometer 15 zog urplötzlich und völlig überraschend jemand den Stecker raus. Die Beine waren matschig, die Kraft war weg. Für mein langsames Tempo war das viel zu früh, als dass es hätte eine Ermüdung durch zu schnellen Start sein können. Also doch nicht einen so guten Tag erwischt. Mittlerweile hatte ich auch nicht mehr den Ehrgeiz alle Hügel hoch laufen zu wollen. Ich ging, zwar nicht alleine, aber die anderen gingen viel schneller als ich. Sobald wir liefen, konnte ich wieder aufschließen. Ich wollte unbedingt in der einen Gruppe bleiben, musste das Vorhaben aber aufgeben. Auch das Vorhaben an den Ravis (Verpflegungsstellen) nicht anzuhalten, sondern nur mit meinen 1,2 l Maltoplörre auszukommen, schaffte ich nicht. Ich war zu dick angezogen, es war wärmer als ich gedacht hatte, kein Wind. Am dritten Punkt trank ich etwas Pfefferminztee, um anderen Geschmack in den Mund zu bekommen. Nun ging es leicht bergab über eine Wiese, die in einem immer steiler werdenden Singletrail endete. Konnte man eben noch über die Talsperre fast aus Vogelperspektive hinweg gucken, fand man sich nach einem konzentrationsfordernden Abstieg fast auf Seehöhe, nur um gleich wieder aufzusteigen zu können. Über mir hörte ich Stimmen und fragte mich, wie die da wohl hingekommen sind. Wenig später wusste ich es. Ich kroch nach oben. Immerhin konnte ich noch kriechen. Läufer mit Krämpfen lagen im Wald und wurden von Kollegen massiert. In der prallen Sonne hangaufwärts beschloss ich doch mal meine Kleidung zu wechseln und gleichzeitig diesen fantastischen Blick zu genießen. Einige andere saßen auf der Bank und genossen auch. Fröhlich und trocken ging es nun wieder runter auf das Niveau der Staumauer. Wieder eine Ravi. Hier füllte ich die Blase auf und trank Brühe. Es folgte mein Tiefpunkt. Es ging am See entlang auf Asphalt, ganz leicht ansteigend. Normalerweise hätte ich so eine Steigung kaum wahrgenommen. Ich musste gehen. Ich wurde überholt, schleichend. Ich konnte nicht dranbleiben. Ich war am Boden zerstört. Es ging leicht bergab. Ich hatte den Drang zu gehen. Nur weil hinter mir einer lief, lief ich weiter. Wir bogen endlich ab auf einen Trail. Ich freute mich, er ging bergan, ich durfte gehen. Ich wurde überholt und wollte aber unbedingt dran bleiben. Der Trail verlief leicht wellig im Tal. Lief mein Vorläufer, lief ich auch, ging er, ging auch ich. Als der Trail in einem kleinen Fahrweg endete, bekam ich die zweite Luft, überholte und rannte los. Bis mir auffiel, dass das viel zu schnell war. Langsamer laufen geht auch, und ist auch zielführender in diesem Fall. Dunkel war es im Tal und grün, wie mit Moos ausgeschlagen. Nur die Kotzgeräusche verhinderten das Gefühl der Einsamkeit. Ein junger, dürrer Franzose hing halb im Bach und würgte. Hilfe bräuchte er nicht, er wäre OK sagte er und lächelte. Kilometer 40, nur noch 12 km. Ich erwischte mich wie ich dachte, noch nicht mal ne Stunde. Vorletzte Ravi. Auch hier blieb ich stehen, ich versuchte sogar zu essen. Nach einem halben Keks wurde mir komisch, also nur ein bisschen Cola. Da trat mein Engel auf den Plan (der passenderweise Angela hieß). Wir verließen zusammen die Ravi. Unser Tempo war gleich, wir begannen zur gleichen Zeit bei Steigungen zu gehen. Passte also. Sie erzählte, sie startet schon zum 6. oder 7. Mal hier. Eigentlich nur wegen ihrem Freund, der läuft aber ganz vorne. Sie sei mehr die Straßenläuferin. Erzählt von 24 Stunden-Läufen, 100ern und dem Trans Gaule*. Ich war tief beeindruckt, bin es noch. Bei Kilometer 50 sagte sie, vor 2 Wochen beim flachen 50er war sie 2 Stunden schneller. Was Höhenmeter und Trails so ausmachen... Als wir über den Campingplatz liefen, erzählte Angi, vor ein paar Jahren lag ihr Freund hier in Führung und hat sich dann auf dem Campingplatz verlaufen und wurde nur Dritter. Solche Probleme hatten wir nicht. Mittlerweile hatte sich Alex zu uns gesellt. Nur noch 2 km über eine leicht ansteigende Wiese, da kam auch schon Joe von hinten angeschossen, wild entschlossen unter der 7-Stunde-Grenze zu bleiben. Er riss uns mit, Alex musste leider nochmal abreißen lassen. Auf dem kurzen Asphaltstück konnten Angi und ich Joe nochmal überholen, zu dritt kamen wir knapp vorm Cut-Off ins Ziel, auch Alex schaffte es gerade noch. Nun habe ich es am eigenen Leib erfahren: Ultra-Trail ist ganz anders und wie anders weiß ich jetzt auch... Aber Suchtpotential ist auf jeden Fall vorhanden. *Für Nicht-Läufer: UTMB ist der Ultra-Marathon Mont Blanc mit ca. 170 km und 10.000 Hm, die in 46 h geschafft werden müssen. Um dort starten zu dürfen, muss man 5 Punkte vorweisen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erbracht werden müssen. Trans Gaule ist ein Lauf in Frankreich über 18 Tage mit durchschnittlich 65 km pro Tag und reichlich Höhenmetern. |
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Grenzgänger 2011 – Der MBC Hannover war zahlreich vertreten Tja, wo ist das Jahr 2011 und die schönen Rennveranstaltungen, geblieben!? Es ist mal wieder alles so schnell vorbei gegangen, zumindest fast, denn... ein Rennen gab es noch, und zwar kein Geringeres als den schönen und schon fast legendären „12 h Grenzgänger“. Bis jetzt immer in Sülzhayn bei Sangerhausen im Ostharz ausgetragen, veranlassten die Umstände der Unterbringung den Veranstalter für dieses Jahr, einen neuen Ort zu finden, an dem aber auch der Streckenverlauf nicht zu einfach ausfiel. Der neue Austragungsort für die kommenden Jahre ist Straußberg (zwischen Nordhausen und Sondershausen) im Ferienpark Feuerkuppe, wo genügend Platz für Alle und die Unterbringung sehr gut (zweckmäßig) ist. Nachdem wir erfahren hatten, dass dieses Rennen also doch wieder stattfindet, stand für uns fest: Nicht ohne den MBC Hannover! Am Freitag den 28.10. machten wir uns also mit den Autos, genügend Proviant und den Bikes auf den Weg. Nach gut zwei Stunden Autofahrt,standen wir vor unsern vorbestellten Zimmern. Wir, das sind übrigens Sabine, Heinz, Olli, Mike, Dirk und Jens sowie als Unterstützer Astrit und Elke, die am Ende der Rennens spontan zusagten im kommenden Jahr auch mitzufahren, auf dem 21 km langen, kurvenreichen Rundkurs mit 470 Hm, also die Wette gilt (wir werden Sehen...). Nachdem wir die Betten für die Nacht bezogen, den Proviant kalt gestellt und die Taschen verstaut hatten, gingen drei Biker noch auf eine Kennlernrunde, damit es am Kommenden morgen nicht zu viel Überraschungen auf der Strecke gab. Den Abend ließen wir mit viel Lachen, einer Flasche Sekt und ein bis zwei Bier ausklingen. Am kommenden Morgen stellten wir fest das wir den ganzen Tag ein super Wetter bekommen sollten, was natürlich Jeden von uns freute, denn bei Regen hätte es gar keinen Spaß gemacht, den Holperkurs immer im Kreis zu fahren. Vor dem Start gingen wir dann noch alle gemeinsam Frühstücken. Dann wurde es für alle ernst denn der Startschuss viel pünktlich um 8 Uhr. Danach war dann fast Jeder auf sich gestellt, und versuchte auf der nicht ganz einfachen Strecke, sein Tempo zu finden. Da das Fahrerfeld mit 170 Startern nicht so groß war gab es genügend Platz für alle. Dazu wurde das Feld gleich am ersten Berg in die Länge gezogen. Jetzt hieß: Gutes Tempo finden und 12 h so viele Runden fahren, wie Kopf und Beine hergeben. In der Zwischenzeit machten es sich unsere Begleiterinnen in der Sonne auf einer Bank gemütlich, und jubelten den Bikern zu, die vorbeikamen. Praktischerweise führete die Strecke direkt an unserer Hütte vorbei, was die Verpflegung mit Getränken und Riegeln super einfach machte. Hier ein großes Dankeschön an Elke und Astrit!! Gegen Mittag und insgesamt fünf Runden später, hörten Dirk und Mike dann auf zu fahren und stiegen aus dem Rennen als 2er Team aus. Danach waren dann noch Bine, Olli, Heinz und Jens als Einzelstarter auf der Strecke. Es schlugen sich alle super, selbst Bine die am Tag zu vor nie gedacht hätte, beim Rennen fünf große Runden zu fahren. Aber trotzdem Hörten nach jeweils fünf harten Runden in den Beinen, Bine, Olli und Heinz auch auf zu fahren, weil die Kräfte aufgebraucht waren. Als der Jens nach seiner siebten Runde rein kam und es auch schon langsam dunkel wurde, konnte er Heinz doch noch Übereden mit ihm für ein paar Runden auf die, ab 16 Uhr verkürzte Runde (8,5 km) zu gehen. Es waren – bevor für alle Biker die Zeit zu Ende war – doch noch drei schöne Runden mit Licht. Am Ende zählte dann doch jede Runde... Als um 20 Uhr die Schlussglocke ertönte waren doch alle recht erleichtert es geschafft zu haben. Wir machten uns und kurz die Ausrüstung klar und gingen dann (nach Anstoßen mit Sekt und Bier sowie einer kurzen Manöverkritik) zur leckeren Nudelparty. Am kommenden Morgen waren wir Alle gut erholt (naja fast Alle...) und fingen kurz darauf dann auch mit dem Packen an, weil für 10 Uhr die Siegerehrung angesetzt war und es vorher noch leckeres Frühstück geben sollte. Bei der anschließenden Siegerehrung stellte sich dann heraus, das Bine in ihre Altersklasse den 1. Platz belegte, worüber sie sich sehr gefreut hat und wir natürlich auch. Der Rest der MBC´ler ging leider leer aus,und belegte keinen weiteren Podestplatz. Aber 2012 kommt, und wir haben ja zumindest jetzt schon zwei Mädels, die auf jeden Fall um vordere Plätze fahren werden. Alles im Allen hatten wir zusammen mal wieder ein sehr schönes Wochenende im Harz und es war nicht das letzte Mal. Am frühen Nachmittag und nach zwei Stunden Autofahrt waren dann alle wieder heil zu Hause angekommen und konnten sich erst mal Ausruhen. Viele Grüße senden die Biker vom MBC Hannover Bine, Elke, Astrit, Olli, Heinz, Dirk, Mike und Jens P.S.: Alle weiteren Rennergebnisse findet ihr unter www.grenzgaenger-mtb.de. P.P.S.: Ein riesengroßer Dank nochmal an unsere Begleiterinnen, die den ganzen Tag mit an der Strecke verbracht haben und am Liebsten auch gefahren wären. |
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Der MBC Hannover startet ins Wintertraining Ab dieser (Mittwochstreff) bzw. nächster Woche (Kinder- und Jugendtraining) startet der MBC Hannover ins Wintertraining, damit gelten folgende Trainingszeiten.
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Vereinsausfahrt am 23. Oktober Am 23.10.11 findet die Saisonabschlussfahrt des MBC Hannover statt. Alle sind eingeladen: Ihr könnt also auch gerne Freunde und Bekannte mitbringen. Mountainbiker die unseren Verein kennenlernen möchten sind natürlich genauso Willkommen. Die gemütliche, familien- und kindertaugliche Tour wird uns durch den Deister führen und eine Kaffeepause enthalten. Treffen werden wir uns auf dem Parkplatz Waldkater am Rande von Wennigsen (Google Maps) um 12 Uhr. Falls ihr weitere Fragen habt: Hier findet ihr unsere Kontaktdaten. |
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Kinder- und Jugendtraining am 07.10. Das Kinder- und Jugendtraining findet diesen Freitag nicht wie gewohnt am Benther Berg statt, sondern startet am Parkplatz der Bärenhohle (oberhalb von Barsinghausen am Nienstedter Pass). Los geht es erst um 18.00 Uhr: Wir wollen gemeinsam eine Nachtfahrt unternehmen, die 2,5 bis 3 Stunden nicht überschreiten sollte, weil wir sonst auf dem Parkplatz im Dunkeln stehen. Wer also Interesse hat bitte den Helm, Licht (für vorn und hinten) und die Trinkflasche nicht vergessen. Viele Grüße Jens vom MBC... Für alle die den Parkplatz nicht kennen, hier der Link zu Google Maps. |
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Der Harz rufte, Sabine, Olli und Jens antworteten Versprochen ist Versprochen... ;-) Wir waren schon wieder im Harz. Wir das sind die Bine, der Olli und der Jens. Dieses mal sind wir mit dem Auto bis ins schöne Städtchen Ilsenburg gefahren, um von dort eine Tagestour zu starten. Wir fuhren bei schönstem Wetter Richtung Ilsetal, um von dort aus den Brocken von der anderen Seite zu sehen. Also ging es erst mal Richtung Wolfsklippen, Uhlenklippen und dann weiter Richtung Molkenhaus. Auf dem Weg dorthin überlegten wir dann aber doch eine andere Route zu nehmen, da es von Spaziergängern nur so wimmelte und zum Biken kaum noch Platz blieb. Nach kurzer Absprache waren wir uns dann einig, Richtung Eckerstausee zu fahren, um von dort aus weiter Richtung Skidenkmal und Königsberg (liegt auf 1034 m NN) zu Biken. Eigentlich wollten wir den Brocken nicht anfahren, aber Bine und Olli waren mit dem Bike noch nicht dort oben, es war also Pflicht doch hochzufahren! Oben angekommen hatten wir uns eine kurze Rast mit Kaffee verdient. Nach der Pause fuhren wir über die Zetern- und Sonnenklippen einen super schönen Trail Richtung Ilsenburg zurück. Dort angekommen gab es für jeden leckeres Brot, belegt mit Käse und Leberwurst, vorbereitet von Bine. Danach schraubten wir die Bikes wieder ans Auto und fuhren mit der Gewissheit nach Hause, eine Tour wie diese zu wiederholen. Liebe Grüße von den Harzbikern Bine, Olli und Jens |
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Kurze Trainingsrunde von Heinz und Jens durch den Harz Am Samstag (24.09.) war das Wetter so schön das wir uns kurzerhand entschlossen ein paar Sachen einzupacken, die Bikes ans Auto zu schrauben und nach Wernigerode zu fahren. Am Stadtrand und am Fuße des Brocken ließen wir den Wagen stehen, nahmen unsere Trinkflaschen und los gings. Nach anfänglichem Suchen, den richtigen Weg zu nehmen, haben wir es dann doch auf den Glashüttenweg geschafft. Auf diesem sind wir über ein paar sehr schöne Trails Richtung Brocken gefahren. Oben angekommen stellten wir fest das wir nicht die Einzigen sind, die das super Wetter ausnutzten: es war voll mit Touristen. Nach dem obligatorischen Foto und einem Kaffee für Jens, sind wir auf schönen Umwegen wieder Richtung Auto gefahren. Obwohl wir an diesen Tag zeitlich nicht mehr Auslauf hatten (die Familie wartete...), entschlossen wir uns trotzdem noch kurz ein leckeres Eis zu essen, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Ein toller Samstag Vormittag mit viel Spaß und etwas Staub ging zu Ende. Aber wir kommen bestimmt wieder... Gruß Heinz und Jens vom MBC P.S.: Ein paar Bilder vom Ausflug gibt es übrigens hier. |
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10. VR Bank-Spessartchallenge um Bad Orb am 18.09.11 MBC-Fahrer Frank und unser polnischer Gastfahrer Jan machten sich am Samstag auf, um im hessischen Spessart einen MTB-Marathon unter die Stollenreifen zu nehmen. Unterkunft fanden sie bei unserem MBC-Amerikaner Phil in Gelnhausen. Nachdem wir uns am Vorabend noch bei einer Feier mit Bier und Obstler auf das Rennen vorbereitet hatten, ging es pünktlich um 9 Uhr im Kurgarten von Bad Orb auf den Trail. 13°C und Nieselregen waren zwar keine besonders günstigen äußeren Bedingungen aber was soll das Gejammer?! Nach einer Schleife durch den Ort fuhren wir in den feuchten Spessart. Dort fanden wir eine durchaus anspruchsvolle und abwechslungsreiche mit etlichen Singletrails versehene Strecke, die viel Spaß machte. Jan und Frank fuhren nach ca. 5 km für 10 km zusammen. Dann gab es für Frank die Erkenntnis, dass man nicht zu beherzt angehen sollte. Der Info von der Strecke nach befanden wir uns nur 4 Minuten hinter der Spitze. Durch laute Musik und viele Zuschauer wurde man den steilsten Anstieg hochgepeitscht. Am letzten sehr langen Anstieg konnte Frank unseren Jan wieder einholen. Ihm gingen langsam die Kräfte aus. Gemeinsam fuhren Jan und Frank noch einige Schleifen im Kurpark und dann gemeinsam ins Ziel. Kalt, nass aber von Innen gewärmt durch die sehr schöne Strecke freuten wir uns über die Plätze 2 (AK Frank, 10. Platz gesamt) und 4 (AK Jan, 9. Platz gesamt) sowie Platz 16 von Phil (gesamt 49.). Phil absolvierte die Strecke von 56 km und 1500 Hm allerdings per Singlespeed!!! Grüße aus dem Spessart von Phil, Jan und Frank |
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Der MBC Hannover in Plettenberg (11.09.2011) Es ist schon wieder ein Jahr vorbei und das schönste Rennen in der Nähe des Sauerlandes stand an: der P-Weg-Marathon 2011. Natürlich folgten dem Aufruf auch ein paar Biker des MBC-Hannover: Sabine, Heinz, Olli und Jens waren dabei. Nachdem wir vier uns einig waren an dem Marathon teilzunehmen, packten wir die Autos voll mit Schlafsack, Isomatte, Bikes und ein paar Sachen zum Wechseln (die wir nach dem Rennen auch brauchten...). Denn zum Einen schliefen wir die Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Turnhalle mit weiteren Teilnehmern des Marathons und zum Anderen wurde es am Sonntag für alle Biker und Läufer richtig nass und dreckig beim Rennen. Aber wie schon gesagt, reisten wir am Samstag Nachmittag an, und bezogen auch gleich erst mal unser Quartier: Eine Turnhalle (bestimmt aus den 70-iger Jahren), aber groß genug. Nachdem wir uns alle mit einer Matte aus dem Turnhallenfundus eingedeckt und eine schöne Schlafecke gefunden hatten, ging es zur Anmeldung, um die Startnummern und einen Überraschungsbeutel entgegen zunehmen. Im Beutel waren Trinkflaschen, Riegel, Infomaterial und ein paar Gels... Um 19 Uhr gab es leckere Nudeln aus der Feldküche in der Innenstadt von Plettenberg und danach noch ein/zwei Bier. Nach einem kleinen Bummel durch die Stadt ging es Richtung Nachtlager, denn am kommenden Morgen wurde es für alle ernst, und wir wollten fit sein für ein schönes Rennen. Am Sonntag standen wir dann alle nach einer recht unruhigen Nacht auf und bereiteten uns auf das Rennen vor. Jens musste als erster Starter der Gruppe um 9 Uhr im Startblock stehen, da er auf die lange Runde von 88 km ging. Sabine, Olli und Heinz starteten erst um 10 Uhr und hatten dadurch etwas mehr Zeit zum Frühstücken. Nachdem Jens sich etwas Warmgefahren hatte, trafen wir uns noch zum gemeinsamen Foto und dann ging es für Jens mit weiteren 500 Bikern in die verschiedenen Startblöcke, die zeitlich versetzt gestartet wurden, um ein Verstopfen der Strecke zu vermeiden. Um 10 Uhr wurde es dann für die anderen drei ernst und sie mussten - genauso wie die knapp 700 anderen Biker - beweisen, dass sie fit für den ersten Anstieg und die 43 km mit knapp 1300 Hm waren: Es hieß also Zähne zusammen beißen und durch. Denn die Strecke hatte es in sich und als ob das noch nicht reichte, fing es gegen 11.30 Uhr auch noch an zu regnen und machte die Strecke an manchen Stellen recht gefährlich und rutschig, wodurch einige Biker ungewollten Bodenkontakt hatten. Alle wurden durch eine tolle Atmosphäre entschädigt: die Anfeuerungsrufe der Zuschauer, die einen immer wieder den Berg hoch schrien, ließen die Anstrengung fast vergessen. An den unzähligen Verpflegungsstellen gab es immer ein Lächeln und genug zu trinken für Jeden, der es brauchte, denn bis zum Regen war es relativ schwül, und so nahm man gerne eine Erfrischung an. Umso glücklicher waren dann auch die Biker die es ohne große Probleme über die gesamte Strecke geschafft hatten, so auch Bine die eine super Zeit von 2:44:18 h fuhr und dadurch den 21. Platz in der Gesamtwertung und den 8. Platz in ihrer Altersklasse belegte. Kurz darauf kam Heinz ins Ziel, mit etwas nassen Schuhen, aber glücklich. Mit einer gefahrenen Zeit von 2:48:27 h schaffte er es auf Platz 155 in seiner Klasse (Gesamtplatzierung: 366). Als der Regen noch schlimmer wurde und einiges an Dreck und Matsch talabwärts kam, kam auch der Olli mit etwas Dreck am und im Trikot ins Ziel. Er brauchte für die mittlerweile sehr aufgeweichte Runde 2:56:56 h und landete damit auf dem 109. Platz seiner AK (Gesamtplatzierung 452). Nachdem Bine, Heinz und Olli geduscht und trockene Sachen an hatten, kam dann auch endlich der Jens von der 88 km Runde mit einer Zeit von 5:01:55 h ins Ziel. Er war sehr zufrieden mit dem 17. Platz in seiner Klasse, und dem 50. in der Gesamtwertung, die nach dem Rennen alle der gleichen Meinung waren: Nämlich das man sich 2012 in Plettenberg wieder sieht. Als dann auch der Jens wieder wie ein Mensch aussah, gingen wir sehr hungrig und durstig in die erste nette Kneipe, um auf den Erfolg anzustoßen. Dann wurden die Schlafsäcke, Matten und Bikes wieder in die Autos verladen und es ging es mit einem lachenden und einem weinenden Auge Richtung Heimat. Wir waren uns alle schnell einig, nicht das letzte Mal hier in Plettenberg zum P-Weg-Marathon gewesen zu sein. Als wir um 19.30 Uhr wieder heil zu Hause eintrafen, ging ein sehr schönes Wochenende mit einer noch schöneren Rennveranstaltung zu Ende. Zu guter Letzt sei nicht vergessen: Ein ganz großes Lob an das P-Weg Team und ein großes Dankeschön für das tolle Wochenende von: der Sabine, dem Heinz, dem Olli und dem Jens vom MBC Hannover :-) |
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Kinder- und Jugendtraining vom 02.09.11 Wie an jedem Freitag in der Woche, immer von 16.30 bis 18.00 Uhr, trafen sich auch am 02.09. einige Kinder und Jugendliche des MBC Hannover am Fuße der Benther Bergs, um ihre Kondition und Fahrtechnik zu verbessern. Nachdem das Gruppenfoto mit zwei neuen Gesichtern (Danny & Harald) gemacht war, ging es bei strahlendem Sonnenschein mit dem Bike erstmal bergauf. Nachdem alle oben angekommnen waren und etwas getrunken hatten, ging es in wilder Fahrt bergab, bei dem ein kleiner Sturz leider nicht zu verhindern war. Nachdem das Sturzopfer den kleinen Schrecken überwunden hatte, ging es die verbleibenden Meter des Wegs abwärts. Gleich darauf fuhr man wieder den Berg hinauf, auch wenn der ein oder andere etwas an Motivation verloren hatte. Am Ende war jeder froh den Anstieg ein weiteres Mal gepackt zu haben. Schließlich bedeutete dies eine weitere Abfahrt in flottem Tempo auf einem sehr schönen Trail Richtung Parkplatz. Schnell wurden die Bikes (vom ein oder anderen) verladen und ab ging es nach Hause. Gruß Jens vom MBC P.S.: Vielen Dank an die Begleitpersonen! P.P.S.: Weitere Bilder vom Training gibt es hier. |
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Carlo Maschek siegt beim 8. Endurothon in Schierke Am 27.08. starteten Carlo Maschek und Arthur Müller vom MBC Hannover beim finalen Lauf des Harzer MTB Cups auf der Mitteldistanz über 39 km und 1050 Hm. Mit dem Wetter lief es dieses mal nicht so gut: Es regnete heftigst! Dies sorgte für eine total aufgeweichte Strecke. Bei 40% Trailanteil machte es das alles andere als leicht. Nach einem kleinen Defekt in der Startphase konnte Carlo sich nach schnell mit Lokalmatador Gerald Klocke absetzen. Gemeinsam fuhren sie 2 ½ Runden auf denen Carlo einmal stürzte. Kleinere Patzer kosteten ihn zusätzlich Kraft. Eine halbe Runde vor dem Ziel dann trotz allem der Angriff am Berg: Carlo setzt sich erfolgreich ab und siegt mit einem deutlichen Vorsprung von 1:15 min vor Gerald Klocke und Thomas Zühlke. Auch Arthur Müller erwischt einen guten Tag und schafft es auf Platz 5. In der Gesamtwertung des Cups belegt Carlo damit Platz 8 und Arthur Platz 25. P.S.: Eine Woche vorher startete Carlo beim 12. SKS-Bike-Marathon "Rund um Zierenberg" auf der Kurzdistanz über 37 km und belegte Überlegen den ersten Platz mit 2:42 min Vorsprung. |
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Rad am Ring 2011 am 20. und 21.08.11 Die beiden MBC Fahrer Alexander Krage und Jan Schütte waren zusammen mit den befreundeten Fahrern Nils Gutscke und Yu Zhang in der 4er Wertung mit dem Rennrad beim 24h Rennen "Rad am Ring" am Start. Die Anreise erfolgte bereits am Freitag, so dass man sich in Ruhe einrichten konnte. Als eines der ersten Teams in unserem Abschnitt konnten wir uns fast frei entfalten und haben unsere Parzelle gut nutzen können. Nach dem Aufbau hieß es Startnummer, Starterbeutel und Nudelportion bei der Pastaparty abholen sowie einige Teammitglieder namentlich nachmelden. Alles hat super geklappt, nur haben wir der Pastaparty angesichts der langen Schlange den Rücken gekehrt und später auf unsere Selbstgekochte zurückgegriffen. Am nächsten Tag wurde nach dem Start diverser anderer Disziplinen das 24h Rennen um 13.15 Uhr bei bestem Wetter gestartet. Im Team "Hase und Igel" ging Jan in die erste Runde und hatte anfangs mit den Nebenwirkungen einer recht vollen Strecke zu kämpfen. In der zweiten und dritten Runde verteilte sich das Feld aber schon deutlich auf die gesamte Strecke und jeder konnte seinen Rhythmus finden. Tagsüber wurde nach jeder Runde gewechselt, nur in der Nacht absolvierte jeder im Team einmal 2 Runden am Stück, um den restlichen Teammitglieder etwas "Ruhe" zu gönnen. Eine Runde ist durch die im Vergleich zu den Vorjahren verlängerte Wechselzone ca. 25 km lang und hat etwas über 500 Hm. Da es in der Nacht um einige Grad abkühlte, war das Fahren für einige wesentlich angenehmer als am Samstagnachmittag als die Sonne auf den Asphalt der Nordschleife brannte – neben dem war die Nachtfahrt wie immer ein besonderes Erlebnis. Technische Probleme gab es keine - bis auf ein wenig Luftverlust eines Reifens. Am Sonntagmorgen wurde das Wetter schlechter, so dass Nils Gutschke eine Runde im Regen fahren musste und man auch in den späteren Runden bei den zahlreichen Abfahrten etwas Vorsicht walten lassen musste. Der Regen ließ aber wieder nach, so dass die letzten Runden wieder bei guten Bedingungen stattfanden. Das Team absolvierte 24 Runden, jeder Fahrer also sechs Runden und konnte sich mit sehr konstanten Rundenzeiten im Mittelfeld festsetzen. Alle zeigten sich mit dem Rennen und dem Ergebnis zufrieden und blicken auf ein schönes Event zurück. Einige Teammitglieder fingen sogleich mit der Planung fürs nächste Jahr an. Bleibt noch zu sagen, dass es das Wetter während des Abbaus unserer Zelte größtenteils gut mit uns meinte und alle geschafft aber wohlbehalten zu Hause angekommen sind. P.S.: Weitere Bilder vom Rennen gibt es hier. |
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15. Keiler-Bike Marathon im Spessart Nach der Deutschen Single Speed Meisterschaft startete Phil Fogg vom MBC Hannover am 31.07.11 bei seinem zweiten Marathon dieses Jahr: dem Keiler-Bike. Hier sein Bericht vom Rennen: Wie schon in Gilserberg bin ich Single Speed gefahren. Ich glaube das ich der einzige SS Fahrer am Start auf der langen Runde (89 km und 2250 Hm) war. Das Wetter war gut: bewölkt und kühl, aber trocken. Optimal für ein anstrengendes Rennen. Am Anfang hatte ich Luftverlust im Hinterreiffen (Tubeless) und musste ein paar Mal anhalten, um nach zu pumpen. Das hat mich ein paar Minuten gekostet. Irgendwann war's gut und die Luft ist drin geblieben. Meine Beine haben sich nicht so gut gefühlt, so dass ich etwas skeptisch war, die lange Runde schaffen zu können. Aber je länger ich gefahren bin, desto besser bin ich in Schwung gekommen. Ein paar der langen Steigungen musste ich absteigen und schieben, aber die waren auch ziemlich steil, so dass die "Gearies" (Fahrer mit Gängen) kaum schneller waren als ich. Mir hat diese Erlebnis noch mal bestätigt das Sinlge Speed fahren kein Nachteil ist, wenn man die richtige übersetzung für sich gefunden hat. Ich glaube dass ich kaum schneller gewesen wäre mit 3X9 oder ähnlichen Schaltungen. Mir macht es einfach Spass Single Speed zu fahren, man muss es nicht verstehen. :-) Meine Endzeit war 5:26 h. |
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MBC Alpencross 2011 – Von Mittenwald zum Monte Grappa Vom 23. bis 30.07.11 waren Wiebke, Leo, Oli, Micha, Karsten, Stefan und Alex (größtenteils vom MBC Hannover) über die Alpen unterwegs. Hier ihr Bericht. Ja ne is doch klar, kaum packe ich meine Radsachen, sagt der Wetterbericht, kalt, Regen und Schnee vorher. Aber nicht, dass Ihr denkt es wäre März oder November. Ne ne, es ist Freitag der 22. Juli mitten im Hochsommer. Jetzt schon zum 3ten mal erwischt mich so ein verdammtes Tiefdruckgebiet. Aber egal, auf nach Mittenwald unserem Startpunkt. Abends treffen wir uns beim Italiener in großer Vorfreude auf den nächsten Morgen. Ein letztes Weissbier, alkoholfrei natürlich, das leckere Essen und die gute Stimmung sorgen für einen gelungenen Auftaktabend. Samstag 23.Juli 7:00 Uhr morgens: Alle sind beim Frühstück in freudiger Erwartung. Hauptthema: Gibt’s noch Nutella und was ziehen wir an? Draußen sind gefühlte 2 Grad, real vielleicht 10 und es nieselt vor sich hin. Egal, pünktlich um 8:00 Uhr steigen wir auf die Räder. Leo und Wiebke müssen leider passen, da Sie Ihr Wohnmobil noch nach Weer fahren müssen. Somit starten wir heute nur zu fünft. Die Tour beginnt mit einer schönen Einrollstrecke durchs Leutaschtal nach Scharnitz. Das anschliessende Karwendeltal ist jedes mal wieder ein Hingucker. Nachdem auch das Wetter ganz gut mitspielt und sogar einige Sonnenstrahlen durchlässt, fällt der erste Anstieg leicht. Wir sind ganz gut unterwegs und kommen zügig über den Hochalmsattel. Die Abfahrt – früher ein Trail, heute eher ein Schotterweg – bereitet keine Probleme und so sind wir zügig im Rissthal. Wir entschließen uns die Strasse anstatt dem daneben befindlichen Schotterweg zu fahren. Über uns brauen sich die dunklen Wolken zusammen und wir wollen zusehen, dass wir noch vor dem großen Regen über das Plumsjoch kommen. Oben angekommen kommen die dunklen Wolken bedrohlich näher. Es fängt an zu regnen und so fahren wir direkt die steile und ausgesetzte Schotterpiste ab. In der Gernalm kurz vor Pertisau machen wir kurz Rast. Nachdem wir uns bei leckerem Apfelstrudel und heissem Kaffee aufgewärmt haben, nahmen wir in rasanter Fahrt den Weg nach Weer in Angriff. Nach einem kurzen Abstecher ins "Niemandsland" haben wir unseren eigenen GPS Track gelegt und schnell den Radweg nach Weer gefunden. Jetzt noch 1 h flach und locker und schon ist die erste Etappe geschafft. Gisela, Wiebke und Leo erwarten uns schon freudig. Nach ein paar Glas Apfelschorle geht's ab zum Duschen. Obwohl das Wetter sich doch noch zum Guten gewendet hat und wir bei ca. 20 Grad angekommen sind, haben sich einige gleich mal auf in die vorgewärmte Sauna gemacht. Offensichtlich zu wenig geschwitzt – na ja, das wird sich morgen ändern. Sonntag 24. Juli 8:00 Uhr morgens: Der Wirt nimmt mich zur Seite und erzählt mir eine Geschichte von einem Freund, der oben auf dem Geiseljoch eine Alm hat. Er sei gestern hoch, um die Kühe in Sicherheit zu bringen. 40 bis 60 cm Neuschnee sollen ab 1800 m NN liegen. Der Pass selbst liegt bei ca. 2300 m NN und wir sollten das Joch doch besser umfahren. Na ja, wer glaubt schon einem alten Wirtsmann! Also, machen wir uns bei ca. 8 Grad und starkem Regen auf Richtung Weidener Hütte. Weer liegt auf ca. 600 m NN das Geiseljoch auf ca. 2300 m NN. Pro 100 Hm ein Grad weniger ist die Regel in den Alpen. Jetzt kann sich jeder selbst ausrechnen, dass es ganz schön "unverfroren" war überhaupt los zu fahren. Aber so ist das, wenn das Adrenalin und die Endorfine verrückt spielen. Also Regensachen an und los geht’s. Bei ca. 1000 Hm ist es bereits empfindlich kalt und zu dem Regen gesellt sich ein scharfer kalter Wind. Aber wir fahren ja bergauf und da schwitzt man sowieso, also weiter. Bei ca. 1200 Hm können wir den Schnee sehen, bei ca. 1300 Hm kommen erste Zweifel und Ideen für Alternativen. Bei rund 1400 Hm hat die Vernunft in Form eines genialen Vorschlags von Karsten und Leo gesiegt. Die Idee ist genial. Wir fahren zurück ins Tal und nehmen den Zug Richtung Brenner Pass, denn auf der Südseite des Alpenhauptkammes soll die Sonne scheinen. Also schnell Gisela angerufen, die war glücklicherweise noch im Hotel und noch ne heisse Dusche klargemacht. Dann schnell wieder runter und einen neuen Plan geschmiedet. In Italien ist Sonne, da wollen wir hin. Also kurzerhand die Hotels umgebucht und ab zum Bahnhof. An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich dem Wirt der Dominikushütte danken. Obwohl wir fest gebucht hatten und er natürlich die Zimmer nicht anderweitig vermieten konnte, hat er keinen Cent verlangt und uns eine weiterhin gute Tour gewünscht. Gut, dass unser nächstes Hotel in Rodeneck, das Geniesserhotel Tirolerhof, für unsere frühzeitige Ankunft noch Zimmer frei hatte. Somit, war alles andere easy. Wir entschieden einfach 2 Tage in Rodeneck zu bleiben und an der weiteren Planung nichts zu verändern. Mit dem Zug sind wir also von Weer über Innsbruck zum Brenner hochgefahren. Oben am Brenner war es zwar recht kühl, aber die Sonne schien und der Himmel war blau. Die Weiterfahrt nach Rodeneck verlief auf dem neu gebauten Radweg und der Transalp Challenge Route. Wer nun aber glaubt, dass es nur bergab ginge, staunte nach einem Blick auf das GPS nicht schlecht. Zusätzlich zu den rund 1000 Hm vom Vormittag sammelte die "Abfahrt" nach Rodeneck immerhin noch mal rund 600 Hm plus nette 200 Hm hoch nach Rodeneck. Das Sägezahnprofil mit seinen vielen kleinen Gegenanstiegen, die man alle mit dem Großen Blatt drüber drücken möchte, machen mürbe. Am Ende des Tages, waren wir trotz Zugfahrt doch ziemlich platt und dennoch, das Highlight lag noch vor uns. Die 200 Hm entpuppten sich als echte Laktatspritze für die unverzagten "Alles Fahrbar" Junkies. Kurz vor dem Hotel, wandte sich der nette Trail noch mal fast senkrecht in die Höhe. Leo, Oli, Karsten und Michael haben sich das gegeben. Der Rest hat dankend abgelehnt und geschoben. Natürlich haben sich die 4 Helden ein kühlen Blondes verdient - wir "Fußgänger" haben nur Apfelschorle erhalten. Das Geniesserhotel entpuppte sich als Oase. Leckeres Essen, nette Zimmer, sehr freundliche Wirte und ein schöner Wellnessbereich. Ja hier lässt es sich 2 Tage aushalten. Am Abend wurde dann nach einer Ersatztour gesucht. Da wir ja unseren Anspruch nicht senken wollten, kam nur eine ordentliche mit Hm gespickte Zusatztour in Frage. Immerhin hatten wir den Ehrgeiz, die am Vortag eingesparten 1000 Hm wieder rein zu holen. Karsten hatte schnell im Internet eine adäquate Tour gefunden - die Stoanamanderl Runde rauf zur Kreuzspitze. Also schnell die GPS Daten runtergeladen und auf unseren Standort umgeplant, ca. 32km darin 2400 Hm, also ein Berg und ein Downhill - so die Eckdaten. Der nächste Tag war gerettet. Montag 25. Juli: Die Laktatjunkies haben den Start auf gemütliche 9 Uhr verlegt - hat wohl doch wehgetan, oder? Nach dem leckeren Frühstück und unter dem wachen Auge der Wirtin, dass ja keiner ein Brötchen als Proviant mitnimmt, machten wir uns auf den gefürchteten Uphill. Da die Tour nur rund 32km hatte, kann sich jeder ausmalen das die Auffahrt nicht flach und gemütlich war. Knapp 2000 Hm am Stück kaum unter 10% Steigung mit einigen fiesen extra Steigungen auf nettem losem Schotter. Die Schnellen hatten zwischendurch immer mal wieder ein Päuschen, die Anderen sind durchgefahren. Kurz unter dem Gipfel lockte uns dann eine Hütte mit sonniger Terrasse zur Mittagspause. Gut gestärkt starteten wir den Schlussanstieg. Eigentlich wollten wir über das Gipfelkreuz zur Abfahrt, denn laut Beschreibung sollte dies der etwas einfachere Trail, ohne größere Schiebestrecken, sein. Den Weg zum Gipfelkreuz haben wir dann aber mit Blick auf eine Meute Wanderer ausgelassen. Zudem versprach der Blick auf den rechts weggehenden Trail echten Spass und Adrenalin. Und was soll ich sagen, viele GPS Daten und Beschreibungen sind Mist, aber hier hat der Autor alles richtig gemacht. Korrekte Beschreibung und genaue GPS Daten. Das war mit Abstand der längste Downhill Trail den wir bisher gefahren sind. Nicht zu schwer, nicht zu leicht. Schnelle und technische Passagen im Wechsel mit einigen Gegenanstiegen. Nur eine kurze ca. 200 m lange Schiebestelle. Fast 2,5 Stunden Trails, quasi direkt bis zum Dorfplatz im Tal. Jetzt noch 5 m auf dem Hosenboden runterrutschen und wir schon saßen wir im Kaffee bei lecker Kuchen, Eis und Cappucino. Eine Traumtour, ein super Tag! Unser manchmal aufkommendes schlechtes Gewissen, wegen der am Vortag abgebrochenen Tour... wurde beim Anblick der anderen gerade ankommenden Alpencross Gruppe weggeblasen. Die "tiefgefrorenen" Bayern, komplett eingemümmelt in langen Hosen, Regenjacken und Helmhauben, saßen immer noch frierend auf dem Dorfplatz. Während wir gut gelaunt und frisch gestärkt den kurzen Anstieg zum Hotel aufgenommen haben. Dienstag 26. Juli: Die Etappe hatte ich noch in guter Erinnerung und deshalb empfahl ich für die ersten 800 Hm ein Bike Taxi zu nehmen. Da die 800 Hm Auffahrt unspektakulär auf Asphalt verläuft und der Rest des Tages dann immer noch 2500hm bereit hält, waren wir uns schnell einig. Also Bike Taxi bestellt und zum Parkplatz Zumis hoch geshuttelt. Die Etappe verläuft mit grandiosem Panorama auf dem Lüsener Höhenweg. Mit einem ständigen Auf und Ab, extrem giftigen Gegenanstiegen eine kräfte- und zeitraubende Angelegenheit. Die über 2000 steilen Hm vom Vortag in den Beinen, gings entsprechend zurückhaltend los. Kräfte Einteilen war die Devise. Der Tag wird lang - sehr lang. Definitiv eine der schönsten und reizvollsten Etappen, aber auch eine der Anstrengensten. Viele Passagen sind steil auf losem, sehr grobem Schotter und oft muss geschoben werden. Auf ca. 2000 Hm geht es über fast 40 km ständig auf und ab. Hinter jeder Ecke gibt es neue Blicke auf die beeindruckenden Dolomiten und in die grünen Täler. Fantastico... Nach dem Würzjoch noch eine harte Schiebestrecke... Hauptproblem waren die Wanderer. Leo war schlau, hat nicht gewartet und ist vor die Meute italienischer Familien Ausflügler nach oben gezogen. Wir dagegen schauten erst ins grandiose Panorama und dann auf die teilsheftig dicken Waden der Ausflügler. Ständig mussten wir ausweichen und uns mit den Badeschlappen tragenden, aber nett anzuschauenden Mädels, den 50 cm Trail teilen. Aber, auch für uns hatte die Schinderei irgendwann ein Ende. Eigentlich wollten wir ohne Pause durchfahren, um noch die letzte Gondel zum Heiligenkreuz zu bekommen. Laut Beschreibung wartet da einer der schönsten Trails der Dolomiten auf uns. Aber der Hunger und die Erschöpfung waren größer und so kostete die kurze Einkehr und mein Hungerast in der letzten Auffahrt genau die 5 Minuten die uns dann gefehlt haben. Die Gondel war weg... aber die Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Egal, nach einem langen eindrucksvollen Tag waren wir ganz froh endlich im Hotel angekommen zu sein. Heute gab's zur Feier des Tages dann doch zwei oder drei Bier für Jeden. Mittwoch 27. Juli: Heute, zu Stefans Geburtstag, haben wir uns etwas besonderes ausgedacht. Nach den doch heftigen ersten Tagen wollten wir heute entspannte Auffahrten, mit grandiosen Abfahrten verbinden. Unterstützung suchten wir in Form einer Seilbahn. So die Idee. Dummerweise mussten wir erstmal ca. 800 Hm bergauf Radeln, um überhaupt zur Seilbahn zu kommen. In der Seilbahn wurde dann schnell klar, oben ist es kalt... sehr kalt. Also, Arm- und Beinlinge ausgepackt und angezogen. Dann eine wärmende, fiese, 200 Hm, fahr ich oder schieb ich Passage. Oben angekommen, kuschelten wir uns erstmal im Windschatten des Rifugios Averau und nahmen eine kleine Stärkung in Form von Gels und leckeren Oat Snacks ein. Alles in respektvollem Abstand zum dem völlig durchgeknallten Riesenkampfhund, in der Hoffnung seine Kette möge halten. Nach kurzer Rast gings los. Leo, der Unerschrockene, voraus auf die steil, ach was senkrecht abfallende Schotterpiste. Der erste Teil war so ultra steil, auf so ultra lockerem Schotter, das selbst Leo, der wirklich alles fährt, die Notbremse ziehen musste. Zu seinem Leidwesen, kam er aber erst ca. 200 Hm nach dem Traileinstieg zum stehen. Da Karsten auch nichts fürchtet, fuhr, besser schlitterte, er schön brav hinterher. Pech, jetzt durften die Beiden erstmal wieder hochklettern. Wir "Angsthasen" dagegen, haben gerade noch rechtzeitig gemerkt, dass der Weg rechts abgeht. Zuerst Hochalpin, schmal und verblockt führte der Trail bald über eine wunderschöne Hochebene, unendlich lange, immer leicht bergab und im Wald dann langsam breiter werdend. Ein echter Flowtrail. Nach fast einer Stunde abwechslungsreicher Downhills und einer kurze Asphaltauffahrt kamen wir dann zum schönen Rifugio Belavista am Colle San Lucia. Dort gab es erst mal zur Stärkung eine ordentliche Portion Spaghetti, denn es warteten weitere 800 Hm bis zum Einstieg in den Civetta Superbike Trail. Wiebke und Leo entschlossen sich direkt über die Strasse zum Hotel nach Alleghe abzufahren. Wärend wir, zuerst wegen der tiefschwarzen mit Blitz und Donner durchzogenen Front zweifelnd, dann aber doch weiterfuhren. Und wie's so ist, dem Tapferen winkt die Krone. Das Wetter hielt, ab und zu schielte sogar die Sonne durch. Die Schotterauffahrt war lang aber nicht zu steil, so dass wir gut und zügig oben angekommen sind. Aber dann die nächste Überraschung: Stefan und ich waren die Letzten und oben stand nur noch Karsten. Wo waren Micha und Oli? Der Wirt erklärte uns, dass zwei Jungs vor uns hochgekommen sind und sich auf den Weg zum Rifugio Belavista gemacht haben. Wie?? Da kommen wir doch gerade her! Ein Blick auf die Wegetafeln klärte uns auf. Es gibt ein weiteres Rifugio Belavista, eben das hier oben auf der Spitze des Berges. Na ja, offensichtlich waren Micha und Oli noch so gut drauf, dass Sie unbedingt 200 Hm extra einlegen wollten. Wir haben uns das erspart und sind direkt auf der Civetta Superbike Rennstrecke weitergefahren. Einer der epischen und unvergesslichen Trails der Dolomiten. 12 km Downhill und bis auf wenige verblockte Passagen alles recht flüssig fahrbar. Es geht durch Wälder, Wiesen, Felder und vorbei an alten, teils verlassenen, Bergdörfern. Ja man fährt quasi über die Fussabstreifer und durch die Innenhöfe der verlassenen und teils verfallenen Höfe, direkt bis ins Ortszentrum von Alleghe. Genuss pur... einfach super hammer geil diese Abfahrt, wenn! man die richtigen Bremsen hat... gelle Karsten! Donnerstag 28.07 auf nach St. Martino: Irgendwie hat sich die Startzeit von 8:00 Uhr mit stillschweigendem Einverständnis auf 9:00 Uhr verlegt. Und so sahen wir noch die echt knackigen Mädels vom deutschen Biathlonteam sich auf Ihr Bike schwingen. Die Abfahrt von Alleghe haben wir schnell hinter uns gebracht und die Schotterweg Variante neben der Strasse als Auffahrt nach Falcade benutzt. Ein schöner, langsam steigender Weg immer am Bach entlang. So kamen wir entspannt und kurzweilig schnell nach Falcade, wo wir mal wieder eine Seilbahn zu Hilfe nahmen. Anstatt 700 Hm auf Strasse, locker in der Seilbahn sitzen und den Ausblick geniessen. Das ist doch was. Vom Rifugio Le Buse gings dann erstmal auf einem Höhenweg mit tollen Ausblicken auf den 3000 m Riesen Monte Mulaz. Leider führt der Weg dann aber erst einmal ca. 300 Hm bergab, die man dann auf der Strasse zum Passo Valles wieder hochfahren muss. Oben angekommen erwartete uns Gisela, eine nette Überraschung. Schnell ein paar Bananen vertilgt, Wasser aufgefüllt, Oat Snaks nachgelegt und weiter gings, in rasender Abfahrt ins Val Venegia. Dieses Tal zieht sich über etliche km ständig bergauf. Je weiter man in den hinteren Bereich des Tales kommt desto wilder und gigantischer die Ausblicke. Die Palagruppe zeigt sich von ihrer schönsten Seite und bietet wahrhaft gigantische Einblicke in die wilde Dolomitenwelt. Natürlich wird der Schotterweg zum Pass hoch immer steiler und grober, bleibt aber immer gut fahrbar. Wegen der ständig neuen Ausblicke eine sehr lohnende und kurzweilige Anstrengung. Oben angekommen, wartet das Rifugio Baita Sengatini mit leckeren Panini und frischen Getränken. Da das Wetter auch wieder mitspielt, es scheint sogar die Sonne und wir sitzen draussen auf der schönen Terasse, wohl wissend das jetzt eine lt. Beschreibung interessante Trailabfahrt auf uns wartet. Interessant, wegen der unerwartet tiefen Gräben und Löcher und der Irrgarten ähnlichen Pfadvarianten. Je nach Wahl kam man problemlos runter oder landet Kopfüber in einem der Gräben. Oli, nahm eine falsche Abzweigung und verschwand Kopfüber von der Erdoberfläche. Gerne hätte ich ja geholfen, aber ich musste doch fotografieren... für uns war's auf jeden Fall ziemlich lustig anzusehen wie Oli kopfüber im Loch verschwand und nur noch die Füsse rausschauten. Erst Micha, der bereits einige Meter vorher sein Rad "weggeschmissen" hatte, erkannte die Lage. Oli war so eingeklemmt, dass er nur mit Hilfe wieder raus kam. Eine lustige Wiesenabfahrt die für jeden eine Überraschung parat hatte. Der Rest des Trails war, bis auf eine Kuhwiese mit entsprechender rutschiger Einlage, keine Schwierigkeit und so waren wir bereits früh am Nachmittag in der Ville Elena in St. Martino di Castrozza angekommen. Den Nachmittag genossen wir dann mit etlichen Italo Radler Bieren und einigen Capus. Erwähnenswert wäre dann nur noch, dass eine Horde Kinder mit unglaublich antiautoritären Erzieherinnen just jene Pizzaria zum Feiern eines Kindergeburtstages auserkoren hatten, in der wir genüsslich den Tag ausklingen lassen wollten. Wir verzogen uns deshalb schnell in eine nette Bar und testeten die ersten Aperol Spritz. Freitag 28.07.: Der Weg nach La Rocca ins Hotel Parigi könnte so schön sein, wenn da nicht der Monte Togota dazwischen stehen würde. Aber der Reihe nach. Den Tag kann man auf zwei Arten verbringen. Viel Schieben und bei Nässe bis zur Unfahrbarkeit rutschige Wege, oder schön easy auf einem schönen auf und ab führenden Höhenweg mit tollen Blicken auf die Palagruppe. Da das Wetter nicht eindeutig war, haben wir uns für die Easy Route entschieden. Kräftesammeln für das Finale. Der Höhenweg ist wirklich sehr schön fahrbar. Schotterweg, wenige steile Stellen. Da ich den Weg schon mal letztes Jahr gefahren bin kannte ich bereits den schwer zu findenden Einstieg in den ersten Trail. Also nach kurzer Überzeugungsarbeit glaubten mir alle und los gings. Ab über den Zaun, 2 m steil runter, durchs Gebüsch und schon sieht man ihn. Ein wunderschöner, schmaler, Waldpfad, der teils steil, manchmal in engen Kehren den Hang hinab führt. Alles fahrbar... raus kommt man praktisch vor der Haustür eines netten Bauern, der uns gleich den Weg zur einzigen Quelle mit leckerem Wasser führt. Hier sollten wir unbedingt nachtanken, denn auf dem weiteren Weg würde es nichts mehr geben. Erst nach ein wenig Suchen fanden wir den Weg zum Monte Togota. Jetzt war die erste in der Tour beschriebene Schiebestrecke vor uns. 20min... geht ja. Also Leo vor. Wir wussten, spätestens wenn Leo absteigt hat die Schiebestrecke begonnen. Und so kam es, die ersten supersteilen Anstiege konnten wir das Vorderrad noch unten halten. Aber dann war Schluss. Der Weg wurde zum Pfad und die Steigung ging gegen 30% und mehr. Also wenn Du deine Füsse nicht mehr aufsetzten kannst, sondern nur noch auf den Zehenspitzen bergan schiebst, dann lernst Du neue Muskeln kennen. Nach 20 min kein Gipfel in Sicht. Nach 30 min nichts. Nach 40 min Hoffnung. Nach rund 45 min war Leo oben, aber nur weil er schieben hasst und je schneller desto weniger Hass... logisch. Die von mir angeführte 3er Gruppe mit Wiebke in der Mitte nahm es gelassener und brauchte fast 1 Stunde. Da fällt mir ein, woher nimmt Wiebke eigentlich die Luft? Die ganze Zeit hat sie uns Geschichten aus Ihrem Leben erzählt und gelacht. Ganz ehrlich, bei mir hat es immer nur zu kurzen ja oder nein gereicht. Warum nur, stehen in Büchern und Beschreibungen immer viel zu niedrige Angaben bei Schiebestrecken. Vermutlich haben die Schreiber Angst es würde keiner Ihr Buch kaufen, wenn Sie die Wahrheit schreiben. In unserem Fall hat der Autor von lockeren 20 min gesprochen!!! Aber ganz ehrlich, ich fände es besser wenn einer 1 Stunde schreibt und ich dann nur 50 min brauche. Aber egal, die Schinderei hat sich gelohnt. Die letzten Meter des Trails waren fahrbar und führten durch einen engen in den Fels gehauenen Durchbruch zur Südseite des Berges. Vor uns lag nun eine fantastische Abfahrt mit 48!!!! Kehren. Erst auf einem schmalen Waldpfad später auf einem grobschotterigen Weg. Leider hat es dann weiter unten Micha und Karsten erwischt. Ein kurze unkonzentrierte Aktion und schon knallte Micha in die Felswand. Glücklicherweise in den Hang und nicht nach unten. Ziemlich verschreckt und ordentlich blutend sass er da. Nach kurzer Untersuchung war aber klar, Micha ist mit dem Schrecken davon gekommen und hat ausser einigen größeren Stücken Haut, die er dem Monte Togota geopfert, hat keine größeren Schäden davon getragen. Zwei Kehren weiter trafen wir dann Karsten, der gerade von Leo sein Laufrad zusammengeflickt bekam. Karsten der alte Downhiller ist voll über einen Felsen geknallt und hat dabei sein Laufrad demoliert, sonst ist aber alles heile geblieben. Und da wir ja unseren ATB Schrauberprofi Leo dabei hatten, war das alles kein Problem. Den Rest sind wir schön langsam ins Tal gerollt und haben die erste Bar zur Pause genutzt. Dort gab es riesige Panini, mit ca. 2 cm dicken Wurst oder Käse Belägen. Ziemlich lecker... Dann noch einige Cappu's und die Welt war wieder in Ordnung. Die letzten Meter rollten wir auf der Strasse zum Hotel Parigi direkt am See. Dort erwartete uns ein neuer Wirt mit leckeren kühlen Italo Radlern und vielen Cappu's. Für's Abendessen hatte er extra leckere, ultra scharfe Spaghetti Alio Olio aufgetischt. Die offen stehenden Münder und die im Verhältnis zu sonst ziemlich ruhige Tischunterhaltung sagte alles... gut, dass ich als einziger die Gnocchi gewählt hatte... nein danke, ich möchte nicht tauschen. Bei einem letzten Bier wird noch mal der Tag verarbeitet und geklärt welche Wertungen morgen ausgefahren werden: Also die Bergwertung und der Ortsschild Sprint in Bassano Del Grappa. Samstag 30.07. – Das Finale: Der legendäre Monte Grappa liegt vor uns. Der Tag ist schnell erklärt. 2000 Hm am Stück nach oben und ebenso viele wieder bergab. Das wie, ist also das Interessante. Also nach dem Frühstück bei angenehmen Wetter geht’s los. 1 km einfahren, dann ein nettes Asphaltsträsschen mit 30% Steigung zum ersten Test des heute noch möglichen Maximalpuls. Gottseidank, wird mit Anfang des Schotters der Weg wieder flacher und zieht sich dann die ersten ca. 1000 Hm recht gleichmässig den Berg hinauf. Unterwegs überholen wir wieder eine Gruppe Bayern, die zwar alle ziemlich dicke Wadeln haben, aber leider auch 10 kg schwere Rücksäcke. Wir mit unserem super Gepäcktransportservice, können da nur mitleidig lächeln und ein paar aufmunternde Worte, gleich ist oben... nur noch ein Paar Meter... hinterlassen. Wenn Blicke töten könnten. Der Weg endet auf der Strasse und die nehmen wir dann auch für den kompletten Rest. Es gibt zwar zwei anderen Schotter Varianten, aber uns interessiert heute keine Auffahrt mehr, sondern alle wollen zu dem unglaublichen 100 Kehren Downhill. Also Strasse zügig hoch. Stefan nutzt die kurze Pause aller an einer Abzweigung mit den Worten ich fahr schon mal vor, Ihr holt mich eh gleich wieder ein. Aber was macht er denn da, ich trete und trete und komme doch nicht näher, der Abstand wird größer und mir wird klar, Stefan will die Bergwertung. Erst kurz vorm Ziel wird er von Oli gestellt. Das Rifugio Bassano ist eine echte Touristen Abzocke. Aber egal, ein bisschen Essen und Trinken muss sein. Bei strahlendem Sonnenschein geniessen wir die Aussicht. Wiebke und Leo legen noch einen Abstecher zur ca. 300 m langen Treppe des gigantischen Kriegsdenkmals ein. Dann geht’s los. Der Einstieg in den Trail ist schon beeindruckend. Noch recht breit zieht er sich leicht abfallend am Hang entlang. Die Wolken steigen auf und alles erscheint in einem mystischen Licht. Dann wird er etwas ruppiger geht über einen schmalen Grad, wo Leo mal ausprobiert ob man mit dem Kopf vorraus auch Stufen fahren kann. Nein kann man nicht... Dann geht es schön flowig über eine Wiese zur Schotterstrasse. Auf dieser geht es einige Kehren nach unten, bevor wir auf den eigentlichen 152er Trail kommen. Dies ist der legendäre alte Millitärweg. In den Fels gehauen, mit atemberaubenden Blicken ins Tal. Gut, dass die Wolken einiges verdecken. Stefan,Oli und ich haben etwas Höhenangst und ein langsam stärker werdendes mulmiges Gefühl im Bauch. Teilweise müssen wir schieben, das meiste ist aber fahrbar. Je nach Bauchgefühl fährt der eine mehr oder weniger. Wir kommen aber schnell voran und so sind wir bald am Abzweig zum 153er Trail. Lange haben Karsten und ich nach den GPS Daten des 153er gesucht. Uns erschien der 152er nicht anspruchsvoll genug. Nur das Beste war gut genug für den Abschluss unserer Tour. Also ganz ehrlich, wenn ich nicht selbst die Idee zum 153er gehabt hätte, hätte ich gemault. Steil, verblockt, super gefährlich am Abhang entlang. Also die ersten paar hundert Hm hatte keiner wirklich Spass. Selbst Leo der wirklich überall runterkommt hatte Respekt und fuhr ausgeklickt mit einem Fuss auf hab Acht Stellung. Oli, Stefan und ich, haben das erste Drittel komplett geschoben und waren total frustriert. Ne, so wollten wir das nicht beenden. Den Anderen ging es etwas besser. Jeder Entwickelte seine eigene Technik, ein Fuss unten, zwei Fuss unten, bloss nicht einklicken und auf keinen Fall runter schauen. Teilweise hatte der Trail noch 50 cm Breite und daneben ging es 800 m senkrecht nach Unten. Im 2ten Drittel wurde der Pfad etwas breiter und so konnten auch wir Angsthasen fahren. Das letzte Drittel war dann im Wald und belohnte uns mit vielen gut fahrbaren Kehren für die Strapazen. Unten angekommen waren wir alle einer Meinung - wer die Tour nachfahren möchte, sollte den 153er lassen und dafür den 152er nehmen - genau so, wie in der Via Migra Original Tour beschrieben. Insgesamt haben auf dem 153er noch 2 Satz Bremsen verglüht, die sind einfach weggeschmolzen, dazu noch etwas Haut und Blut im Berg gelassen und ziemlich viel Angstschweiss vergossen. Egal, ein grandioser Abschluss. Ein echtes Finale Grande, wenn man die ersten 300 Hm einfach mal ausblendet. Die Fahrt zum Hotel verlief im Hochgeschwindigkeitszug immer leicht bergab, ich mit dem GPS vorneweg. Aber, da war doch noch was.... ja genau der Ortsschildsprint. Mein Blitzgedanke... wenn ich nix sage, das Tempo schön hoch halte, merkt keiner wann es los geht. Alle Träumen vor sich hin und ich krieg das Bier... also ich immer schön Kette rechts und langsam beschleunigen. Ein Blick... ja super... es klafft schon eine Lücke. Die Windkante hat's gebracht, einige fallen ab... direkt hinter mir sind nur noch Oli und Stefan. Jetzt noch 300 m. Keiner zuckelt, alles ruhig hinter mir. Noch 100 noch 50 und da, plötzlich schiesst Stefan an mir vorbei und Oli hinterher. Mist... ich hab´s versemmelt. Stefan holt sich den Pokal... dann noch der Spruch, danke fürs Anziehen... ja klar, hab ich doch gerne gemacht... Das Hotel war nett, schön im Grünen gelegen. In der Pizzaria gab es reichlich und leckeres Essen und trinken und nachdem sich die Bäuche deutlich sichtbar sich über unsere Finisher Shirts gespannt hatten, blieb uns nur noch der Absacker an der Bar. Für 1,50 € gab es dort von einen extra getunten Aperol Spritz. Irgendwann aber ging einfach nicht mehr rein und alle gingen glücklich und mit vielen Eindrücken im Kopf schlafen. Um 7:00 Uhr machten wir dann ein letztes gemeinsames Frühstück und dann ab nach Hause. Also, liebe MBCler, wie ihr lest, wir hatten unseren Spass. Jeden Tag, egal welches Wetter, immer gute Stimmung und ein prima Team. Mal sehen wer nächstes Jahr dabei ist. Erste Ideen und Pläne gibt es schon. Wir hoffen unser Bericht inspiriert und spornt an auch einmal das Alpencross Abenteuer zu suchen. Euer MBC Alpen Cross Team Wiebke, Leo, Oli, Micha, Karsten, Stefan und Alex P.S.: Jede Menge Bilder gibt es hier! |
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Carlo Maschek beim Wurmberg MTB Marathon in Braunlage Am 25.07. startete Carlo beim 4. Lauf des Harzer MTB Cup in Braunlage auf der Mitteldistanz mit einem glücklichen Händchen beim Wetter. Vom Start weg konnte er sich auf dem 50 km Kurs mit 1260 Hm absetzen und bestätigte damit seine gute Form. Nach einem anstrengenden Rennen auf dem dreimal zu umrundenen Kurs siegte er ungefährdet trotz Schaltungsproblemen in der letzten Steigung. Am Sonntag startete er dann auf dem Rennrad bei der Velo Challenge in Hannover auf der Langdistanz (118,9 km) und beendete das Rennen "nur" als 12. der Gesamtwertung (6. der AK) im Zielsprint, nachdem er während des Rennens zu viel im Wind gefahren war und die Anstrengungen vom Vortag noch in den Beinen hatte. Arthur Müller, ebenfalls vom MBC Hannver, konnte am Sonntag in seiner Altersklasse einen hervorragenden 3. Platz (7. in der Gesamtwertung) im Zielsprint einfahren. |
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CTF „Rund um den Annaturm“ am 24.07.11 Am Sonntag (24.07.) nahmen einige Mitglieder des MBC Hannover (Bine, Heinz, Olli, Dirk & Jens) an der CTF „Rund um den Annaturm“, ausgerichtet vom RSG Hannover, teil. Man traf sich bei leichtem Nieselregen im Schwimmbad von Bennigsen. Nach der Anmeldung ging es gleich auf die Strecke: Nach einem kurzen Stück Asphalt folgte der erste Anstieg zum Warmwerden auf einem Wanderweg rauf in den Deister. Im Laufe der Fahrt, verbesserte sich das Wetter und damit auch die Stimmung. Die Strecke mit einer Länge von knapp 60 km und 1300 Hm, wurden von allen gut geschafft, trotz Wind und später wieder einsetzendem Regen. Im Ziel angekommen, gab es dann vor der Heimfahrt noch leckere Waffeln und eine kleinen Pokal für die größte teilnehmende Gruppe. Alles in allem war es eine schöne und sehr gut organisierte Veranstaltung, bei der bestimmt auch 2012 wieder einige MBC'ler anzutreffen sein werden. |
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Phil beim 8. Külsheimer 12 Stunden MTB-Rennen Am 16.07.11 startete Phil Fogg vom MBC Hannover bei einem seiner deutschen Lieblingsrennen in Külsheim als Einzelstarter. Nachdem er 2010 aufgrund einer Handverletzung, die er sich bei der Tour Divide zugezogen hatte, nicht an den Start gehen konnte, freute er sich dieses Jahr um so mehr auf die tolle Organisation, eine schöne Strecke und die familiäre Atmosphäre. Hier sein Kommentar zum Rennen: Mein Bike für dieses Rennen: Ein Niner "One 9" Single Speed, 29er natürlich. Ich fahre kein 26er mehr, kein Grund dafür. ;-) Ich bin, wie so oft, zu schnell gestartet. Später habe ich dafür bezahlt. Ab der 3. Stunde hatte ich Probleme. Trotz allem habe ich mich durch gebissen und bin 19 Runden à 10,5 km gefahren, mit 250 Hm pro Runde. Das macht ca. 200 Kilometer und 3800 Höhenmeter. Den 6. Platz habe ich damit als Solofahrer erreicht. Eine Single Speed Wertung gibt es dort leider nicht. Sonst wäre ich Zweiter gewesen. Das Wetter war super, vielleicht gegen Mittag etwas zu warm, aber es war trocken. Es hat super viel Spaß gemacht und nächstes Jahr bin wieder als Solofahrer mit Single Speed dabei. |
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BILD - Mein Verein - Der MBC Hannover stellt sich vor Mit Reporter Daniel Peters und Fotograf Lars Kaletta sind wir am 14.07.11 im Benther Berg zum Fotoshooting gewesen. Alle Beteiligten posierten gut gelaunt für das Kameraobjektiv und beantworteten bereitwillig alle Fragen des neugierigen Reporters. Nach gut zwei Stunden und vielen Mückenstichen für den Fotografen beendeten wir die Reportage im Wald und drehten noch eine Runde um den Benther Berg. Gut eine Woche später fand dann noch in der Lister Meile vor der Sparkasse ein Treffen mit Frau Kunkel zur Scheckübergabe statt. Hinzugeeilt kam auch Schatzmeister Wolle und steckte den großen Scheck in seine Hosentasche. Nach einem sehr netten Gespräch bei einer Tasse Cappuccino gingen wir auseinander. Den Mitarbeitern der Sparkasse boten wir ein Probetraining mit dem MBC an. Vielleicht lernen wir den einen oder anderen demnächst kennen! Zu guter letzter noch der Artikel aus der BILD und ein paar Fotos vom 14.07.2011. |
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Letzte News vom MBC Alpencross Team vor dem Start Am Freitag (22.07.) geht es für unser Alpencross Team los. Am Abend noch ganz entspannt beim Italiener in Mittenwald und am Samstag ab 8 Uhr dann auf der ersten Etappe bis nach Weer in Österreich. Mit 90 km mit Abstand die längste, aber mit 1886 Hm nicht die flachste Etappe. Laut aktuellem Wetterbericht (20.07.) wird es dann am Samstag und Sonntag besonders hart: Neben 57 km und 2839 Hm sowie 71 km und 1558 Hm auf diesen Etappen, liegen je 40 cm Neuschnee auf Pfitscher- und Geiseljoch, die von unseren tapferen Fahrer überwunden werden wollen! Während der Tour wird es hier regelmäßige Berichte geben. Also schaut doch immer mal wieder rein. Für die Neugierigen hier schon ein paar Eckdaten der acht harten Tage auf der Via Migra:
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MBC Harzwochenende in Braunlage Am vergangenen Wochenende (08. bis 10.07.) fuhren Frank, Phil, Sebastian und Christian vom MBC Hannover nach Braunlage, um den Harz zu erkunden. Frank und Christian fuhren schon am Freitag Vormittag in Hannover los, so dass es um 15 Uhr - nach einem schnellen Einkauf fürs Wochenende - auf die erste Tour ging. Start und Ziel waren das Gästehaus Wetzel (Google Maps). Von dort ging es hoch zur Wurmbergchance, um gleich darauf die erbeuteten Höhenmeter Richtung Eckersprung zu vernichten. Über den Goetheweg gings dann hinauf zum Brocken. Nach einer kurzen Runde durch den Brockengarten entschieden sich die Beiden für die Abfahrt Richtung Schierke. Es ging erst die Straße hinunter, dann über die alte Bobbahn und zum Schluss einen Wanderweg zum Bahnhof. Der Rückweg nach Braunlage führte, wie der Start, über den Wurmberg. Am Ende standen immerhin 38 km und fast 1200 Hm auf dem Tacho. Nicht schlecht für eine Nachmittagsrunde. Am Samstag ging es dann für alle vier Fahrer auf eine Tagestour durch den Harz. Zuerst führte die Fahrt nach St. Andreasberg und weiter zu den Dreibrodesteinen. Dann ging aus auf einem wunderschönen Singletrail nach Sonnenberg. Von dort war es dann nicht mehr weit zur Stieglitzecke (zuerst auf einer Langlaufloipe, dann auf einem Stück Straße). Hier bog die Gruppe dann Richtung Wolfswarte ab. Der Weg wechselte zwischen Waldautobahn, Tragepassagen und technischen Trails, natürlich zumeist bergauf. Auf der Wolfswarte angekommen, gab es eine kurze Pause zum Verschnaufen und Genießen des großartigen Ausblicks über den Harz. Bevor es dann zu kalt wurde ging es einen verblockten Trail hinunter nach Torfhaus. Nach einer kurzen Kaffeepause trieb es die Gruppe dann zum Eckerstausee und auf einem sehr flowigen Singletrail einmal drum herum. Anschließend erfolgte die sehr anstrengende Auffahrt zum Brocken über die berühmt-berüchtigte Panzerstraße. Oben angekommen gab es zu Erbseneintopf und Erdbeertorte etwas zu trinken. Danach hieß es dann fast nur noch Höhenmeter vernichten: Über den Wurmberg ging es zurück ins Quartier. Nach über 5 Stunden auf dem Rad (ca. 66 km und 1900 Hm) klang der Tag dann bei Bier und Grillfleisch aus. Am Sonntag startete die Gruppe dann ohne Christian Richtung St. Andreasberg zum Rehberger Grabenhaus. Weiter ging es von dort Richtung Norden den Rehberger Graben entlang bis zum Oderteich. Über einen schönen, wurzeligen Trail führte die Strecke rund um den See nach Oderbrück. Mit Überquerung der Bundesstraße folgten Frank, Phil und Sebastian dann einem Weg zum Dreieckigen Pfahl. Von dort ging es rasant entlang der Kalten Bode über viele "Sprungsteine" nach Schierke runter. Ein Rundweg führte dann wieder über die Panzerplatten und einen Singletrail zum Wurmberg. Dort versuchten sich die drei auf den verschiedenen Downhillstrecken des Bikeparks und erreichten nach 50 km und 1000 Hm wieder die Unterkunft. Nach einem letzten "Schlappe Seppel" hieß es dann: Ab ins Auto und vom wunderschönen Harz in Richtung Heimat! Bilder vom Wochenende gibt es natürlich auch. Ihr findet sie hier. |
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Vereinsgrillen am 02.07.2011 Trotz der kühlen und nassen Witterung fanden sich 25 gut gelaunte Vereinsmitgliederauf dem Hof der Firma PPC Music ein, um sich und miteinander zu feiern. Unser Gastgeber Alex Mühlbauer hat nicht nur seinen Hof und die Halle zur Verfügung gestellt, sondern auch Fleisch und Getränke spendiert. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an Alex. Überdies zeigte uns Alex noch etliche Bilder und Filmchen aus seiner jüngsten Mountainbikevergangenheit. Darunter einige sehr packende Bilder der Trans Rockies 2007 und der Trans Germany 2010. Stefan, Sohn des Chefs und Grillmeister, nahm sich für Interessierte dann auch noch die Zeit für eine Führung durch die heiligen Firmenhallen. Da glänzten nicht nur die Augen der Jüngsten, sondern aller Vereinsmitglieder angesichts der vielen Musikinstrumente!!! Hingewiesen sei an dieser Stelle auf das Sommerfest bei und von PPC Music in der Zeit vom 26. bis 28.08.11. Da gibt's dann was auf die Ohren! Danke an alle Brot-, Salat und Nachtischmitbringer. Es war sehr lecker. Viele Grüße Frank P.S.: Ein paar Fotos gibt es hier. |
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Carlo Maschek beim 3. Lauf des MTB-Hessencup in Gedern Am 19.06. startete Carlo trotz Erkältung beim Cross Country Rennen in Gedern. Die Strecke war durch viel Regen sehr aufgelöst und schwer fahrbar, machte aber nichtsdestotrotz viel Spaß. Vom Start weg konnte der spätere Sieger sich schnell absetzten und hatte auf dem 2,8 km langen Rundkurs mit etwa 65 Hm schon nach der ersten Runde einen Vorsprung von ca. 1 min. Carlo kam nicht wieder an ihn heran, fuhr aber einen sicheren zweiten Platz ein. |
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Powerman Germany und Duathlon DM Langdistanz (16/64/8) in Falkenstein/Vogtland Am 22.05.2011 startete Stefanie Aaronson vom MBC Hannover bei der Duathlon DM Langdistanz in Falkenstein im Vogtland. Hier ihr Bericht. Wie man schon an der Lage sehen kann ist der Powerman alles, aber nicht flach. Der erste Laufsplit hält 450 Höhenmeter, die Radstrecke 1200 Höhenmeter und der abschließende Lauf nochmals ca. 150 Höhenmeter bereit. Flach ist eigentlich nur die Runde im Stadion und auf der Radstrecke die ersten 100 m vor der Turnhalle. Mein Ziel war vor der OP eine Zeit deutlich unter 4:30 Std. Nach der OP war ich erst eine Woche vor dem Wettkampf sicher überhaupt schmerzfrei starten zu können und somit auf dieser sehr anspruchsvollen Strecke das Ziel auch erreichen zu können. Das Ziel war nun gut durchkommen und eventuell eine neue persönliche Streckenbestzeit. Keine Plänkeleien, nur das eigene Tempo machen, keine Ernährungsexperimente, locker bergab laufen, da ich das nicht mehr ausreichend trainieren konnte und das kann in Falkenstein tödlich sein. Morgens beim Einchecken waren schon schweißtreibende Temperaturen nahe der 30°C zu verzeichnen. Dauernd wurden Blicke gen Himmel gerichtet und Wolkenformen diskutiert. Gewitter war angesagt. Der Startschuss fiel, das Feld rannte los, ich zuckelte hinterher. Es ist schon etwas komisch gerade in der besseren Disziplin extra langsam anzufangen. Erst ging es im Ort leicht bergauf, steil bergab bis zur Talsperre, eine steile Rampe wieder hoch zur Staumauer, an der Sperre entlang immer mit kleinen fiesen Rampen bis man nach 4 km im wildromantischen Tal immer schön hoch laufen konnte bis zum Wendepunkt und dann das Ganze wieder zurück. Die Bergaufstücke konnte ich immer gut am Limit laufen, bergab ließ ich immer wieder abreißen, weil ich keine Krämpfe auf der sehr selektiven Radstrecke riskieren wollte. Außerhalb des Waldes war es inzwischen brütend heiß und schwül, die steile Rampe in Falkenstein schien endlos. Meine Laufzeit war zu meiner Überraschung identisch mit der vom letzten Mal. Der Wechsel aufs Rad klappte gut. Ich hatte auch gleich weibliche Konkurrenz an meiner Seite, die ich zunächst ziehen ließ. Im freien Fall ging es runter ins Tal bevor man gleich in dieser unsäglichen Wand hing, 16% Steigung, 2 km lang, in praller Sonne. Wer beim Bergablaufen überzockt hat, fällt hier vom Rad. Da man mit Krämpfen bei 16% nicht standesgemäß absteigen kann, fallen viele einfach in die Wiese. So war es auch diesmal. Zum Glück nicht bei mir. Endlich oben angekommen kann man erstmal astreinen Asphaltflickenteppich genießen, der Unterschied zu Kopfsteinpflaster ist gering, aber auch dies hat nach wenigen km ein Ende und man kann sich endlich gemütlich auf den Aufsatz kuscheln und das zweite Frühstück genießen. Es rollte gut, der Rhythmus war schnell gefunden. Nun gings erstmal eine Weile leicht wellig bis zur Abfahrt nach Klingenthal runter, da brachte ich das Kunststück fertig eine weitere weibliche Konkurrentin zu überholen. Auf dem Parkplatz der Vogtlandarena war der Wendepunkt. Die Kletterpartie begann, auch hier konnte ich wieder einige einsammeln. Immer wieder musste ich mich zügeln, schließlich wartete noch eine zweite Runde auf dieser Strecke und der abschließende Lauf. Ich war immer hin und hergerissen, auf dem Rad alles was geht und eine Wanderung zum Schluss riskieren oder locker radeln und zügig laufen (Wanderungen waren bei meinem Trainingszustand zumindest bei den Steilstücken eingeplant). Ich entschied mich für Letzteres und konnte auch auf der zweiten Runde noch gut überholen, obwohl ich weit entfernt war vom Limit. Mit Grausen dachte ich an den Lauf, in der Hitze ohne den kühlenden Fahrtwind... Der zweite Wechsel lief auch ganz gut. Überraschend locker konnte ich die leichte Steigung hoch laufen, während vor mir schon die ersten Wanderer auftauchten. Nur die Narben zogen sehr heftig, zum Glück war das nach ein paar hundert Metern vorbei. Zur Talsperre hoch hatte ich auch keine Kraft mehr und musste gehen. Sobald es flacher wurde oder bergab ging konnte ich rennen, an jeder steileren Steigung versagten die Beine. Der Wendepunkt kam, und ich sah die Abstände zur Konkurrenz. Eine war verdächtig nahe, also nochmal die letzten Körner mobilisieren, aber da ging nicht mehr viel. Hauptsache schnell zu dieser letzten steilen Rampe, ein kurzer Blick über die Schulter während der letzten Wandereinlage, sie kam näher. Bergab ins Ziel konnte ich wieder richtig rennen und rettete den Vorsprung ins Ziel. Mit 4:32:50 h war ich zwar relativ langsam (meine neue Bestzeit hab ich trotzdem geschafft), aber die Einteilung hat sehr gut geklappt. Das war zumindest für den Kopf gut und lässt mich hoffnungsfroh nach vorne gucken. Ergebnis: 2. Platz in der AK W45, 9. Platz bei der DM und 12. Platz in der Powerman-Wertung. Stefanie Aaronson |
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12. Harzer Mountainbike Event in Altenau am 21. und 22.05.11 In Altenau im Oberharz fanden am vergangenen Wochenende verschiedene Mountainbike-Wettkämpfe statt. Am Samstag wurden ausschließlich Cross-Country-Rennen gefahren während es am Sonntag die Wahl zwischen drei Marathon Distanzen (38, 76 und 114 km) gab. Dabei geben sich Jahr für Jahr die Veranstalter der Mountainbike-Freunde-Oberharz große Mühe, auch den Nachwuchsklassen der jungen Geländefahrer eine Bewährungsprobe zu bieten. Der Mountainbike Club Hannover/Garbsen war mit vier Vertretern seiner Jugendabteilung und entsprechenden Betreuern vor Ort und konnte an diesem Samstag, der fast ausschließlich den Kindern und Jugendlichen gehörte, ansehnliche Ergebnisse mit nach Hause bringen. Für die Jüngsten galt es, eine drei Kilometer lange Strecke mit 70 Höhenmetern zu bewältigen. Bei den 7- bis 8-Jährigen konnte Jonah Erbse vom MBC gleich einen tollen 2. Platz und damit die Silbermedaille nach Hannover holen. Lediglich 15 Sekunden fehlten zum Sieg. Johnny Brinkmann erreichte in seinem allerersten Rennen den 11. Platz. Die 9- bis 10-Jährigen absolvierten diesen Kurs dreimal. Julian Erbse vom MBC erzielte dabei in ca. 27 Minuten mit einem Schnitt von 20 km/h einen sehr achtbaren siebten Platz. Die U15-Fahrer fuhren die Strecke der Erwachsenen plus einer Kinderrunde (10 km und 300 Höhenmeter). Jonas Scholz (MBC) brauchte hierfür 37 Minuten und erkämpfte sich trotz des einsetzenden Regens einen 7. Platz. Der Vereinsvorsitzende des MBC Hannover fuhr in der Herrenklasse auf Platz 6 vor. Sein Vereinskollege Patrick Bögeholz beendete sein erstes Mountainbike-Rennen auf Platz 10. Der Rennkurs der Herrenklasse war durch zahlreiche Regenfälle der vergangenen Tage sehr feucht und die Abfahrten sehr rutschig. Etliche Stürze waren Folge des rutschigen Parcours. Am Sonntag starteten dann Carlo Maschek und Jan Schütte vom MBC auf der Mitteldistanz (76 km, 1500 Hm). Carlo erreichte einen hervorragenden zweiten Platz. Jan setzte sich das Ziel seine Vorjahreszeit von 4:27:48 h zu unterbieten. Nach einer gut gefahrenen ersten und ziemlich harten zweiten Runde erreichte er das Ziel mit 4:19:06 h, verbesserte sich damit um fast 8 min und erreichte eine Platzierung im Mittelfeld. Hier noch zwei Zeitungsartikel zum Rennen: |
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Stefanie Aaronson bei den Landesverbandsmeisterschaften im Einzelzeitfahren Bei schönstem Frühsommerwetter ging am 07.05. es mit Rückenwind über den Deister in das 45 km entfernte Reinsdorf zur Landesverbandsmeisterschaft im Einzelzeitfahren. Es sollte nur ein Test werden. Mal gucken, was maximal geht auf kurzer Distanz nach dem langen Schonradeln. Meine Platzierung war mir daher schon vorher bekannt ;-) Die Frauen mussten drei Runden (6,6 km/Runde) über den schönen und welligen Kurs fahren. Wind war auch etwas vorhanden. Ein kleiner Schock bei der Anmeldung: Mein Rad wurde vermessen und der Sattel als zu weit vorne befunden. Leider konnte ich den Sattel nicht so weit nach hinten stellen, wie es das Reglement verlangt hätte. Tröstlich war, dass fast alle Frauen ihren Sattel verstellen mussten. Unverständlich hingegen ist für mich so eine Regel, wenn man doch weiß das Frauen kleiner sind. Man kann den Sattel so stehen lassen, wenn man ein ärztliches Attest vorlegt, dass man klein ist. Der Start erfolgte von einem Bollerwagen und ging gleich in einen leichten Hügel über. Mit Seitenwind hügelabwärts, 2 - 3 Kurven durchs Dorf. Auf holpriger Straße ging es leicht bergab ins nächste Dorf. Und dann auf längerer Gerade leicht hügelaufwärts in den Start/Zielbereich. Die ersten beiden Runden fühlte ich mich noch relativ gut, auch das Gefühl nicht dauernd an das Laufen hinterher zu denken war recht entspannend. In der dritten Runde jedoch wurden die Beine schwer und gummiartig. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann wieder auf den Heimweg, diesmal gegen den Wind. Stefanie Aaronson |
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Kinder- und Jugendtraining am 13.05. Das Kinder- und Jugendtraining findet diesen Freitag nicht wie gewohnt am Benther Berg statt, sondern startet am Parkplatz der Bärenhohle (oberhalb von Barsinghausen am Nienstedter Pass). Los geht es wie gewohnt um 16.30 Uhr und das Training wird etwa 1,5 bis 2,5 h dauern. Für alle die den Parkplatz nicht kennen, hier der Link zu Google Maps. |
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Gardasee 2011 – Die 3. Auflage für Peter und Jens Am Mittwoch den 27.04. fuhren wir (Peter und Jens vom MBC Hannover) zum dritten Mal an den Gardasee, um den Marathon am Samstag zu bestreiten. Wir kamen am Mittwoch Nachmittag in Riva del Garda an und bezogen auch gleich unser Quartier auf dem Campingplatz Maroadi, das wir schon im Vorfeld gebucht hatten. Bei durchwachsenem Wetter und nicht ganz so hohen Temperaturen (10 bis 18°C) hatten wir trotzdem noch genug Zeit, um die schöne Gegend mit dem Bike zu erkunden, und ein paar schöne Touren zu fahren. Am Samstag um 07:55 Uhr war dann für uns beide der Startschuss zum dritten Marathon in Riva. Vor dem Start haben wir kurz überlegt das Rennen – die Ronda Grande – gemeinsam zu fahren, aber im Verlauf des Rennes zeigte sich, das Jens mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen hatte, und nach 950 Hm und 18 km das Rennen nicht weiterfahren konnte. Peter überlegte kurz als er Jens an der Seite stehen sah, fuhr dann aber nach kurzer Absprache weiter auf der Ronda Piccola. Am Ende kam ein guter 177. Platz in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 3:16:41,8 h zu Stande. Die Rückfahrt am Montag viel uns Beiden nicht leicht, weil das Wetter im Verlauf der Tage immer besser wurde. Am Nachmittag, nach einer langen Fahrt, hatte uns die Heimat wieder, und wir waren froh heil gelandet zu sein. Gruß Peter und Jens |
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Stefanie Aaronson bei der DM Duathlon Kurzdistanz in Oberursel am 02.05.2011 Als ich mich im Dezember für den Wettkampf anmeldete, waren die Ambitionen mit einer Zeit unter 2:30 h recht hoch, auch wenn es sich um eine Distanz handelt, die ich eigentlich gar nicht so sehr mag. 10 km Lauf, 36 km Rad und noch mal 5 km Lauf sind eigentlich zu kurz für mich. Immerhin war für ausreichend Höhenmeter gesorgt. Nun machte mir aber im Februar eine Unterleibs-OP einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Und eine nicht enden wollende Erkältung im April war auch nicht grad förderlich für die Vorbereitung. Eigentlich wollte ich schon den WK ausfallen lassen, aber so ganz ohne Test zur Langdistanz DM Ende Mai in Falkenstein wollte ich dann auch nicht. Also reisten wir am Samstagnachmittag an, nahmen die angebotene Radstreckenbesichtung wahr. Ich war begeistert: hübsche kleine Steigungen und nette Abfahrten, die sogar ich als schlechte Abfahrerin beherrschen konnte. Anschließend kam der Vorschlag wir gucken uns noch die Laufstrecke an, per Rad natürlich. Auf der Veranstalter-Homepage war diese mit 0 Höhenmetern angegeben, das war eine glatte Lüge. Durch die verwinkelten Gassen der Orscheler Altstadt ging es hoch auf den Sportplatz und wieder zurück. Zu allem Überfluss stürzte ich in dem engen Gedränge auf Knie, Hüfte, Ellenbogen und Schulter. Heftige Prellungen waren im Kommen, ließen sich aber mit Eisbeuteln im Hotel in aushaltbarer Dicke halten. Am Sonntagmorgen hatte ich das Glück zu der ersten Startgruppe zu gehören. Um 8:45 Uhr fiel der Startschuss für die Frauen aller AK, die ganz alten und die ganz jungen Kerle. Nach erstem Gedränge durch die schmalen, kurvenreichen Kopfsteinpflastergässchen, sortierte sich das Feld. Die Beine wollten einfach nicht lockerer werden, trotzdem wollte ich zunächst das anvisierte Tempo für die 10 km laufen. In der zweiten Runde moserte mein Magen. Ich schlug ein meinem Magen genehmes Tempo an. Kämpfte mit mir ob ich aufgeben sollte oder nicht. Der Puls lag immer noch in dem Bereich, wo ich normalerweise längere Strecken verbringe, wie z.B. Falkenstein. Also beschloss ich das ganze als Training zu betrachten und jegliche Zeitambitionen zu begraben. Vier Mal mussten wir diesen Hubbel hoch und wieder runter laufen. Ich sehnte mich nach meinem Rad, endlich ausruhen, dachte ich. Die ersten km wollte ich locker angehen, ordentlich trinken. Die erste kleine Steigung lief noch ganz gut, aber als ich dann beschleunigen wollte, kamen erste Krämpfe in der Wadenmuskulatur. Klasse, ich konnte die ganze Radstrecke nur eine bestimmte Frequenz treten und mit Druck war auch nicht viel. Zum Glück konnte ich einige Überholen und so die aufkommende schlechte Laune mindern. Da es eine Wendepunktstrecke war, konnte man immer schön sehen wie viel man aufschloss bzw. verlor. Auch hier mussten wir 4 Mal die Hügel rauf und runter, über Kopfsteinpflaster durch die Altstadt brausen. Zum Ende der ersten Runde, gerade wo man eigentlich schön mit Schwung in den Gegenhang rauschen konnte, bevor man sich waghalsig auf das abschüssige Kopfsteinpflasterstück stürzte, schossen wenige Meter vor mir ein Motorradfahrer und ein Radfahrer aus einer steilen Kurve auf meine Fahrbahnhälfte. Die Blutlache und die Schreie waren zunächst schlecht zu verdrängen, aber es gelang mir mich wieder auf meine Problemchen zu konzentrieren. Die Krämpfe waren präsent, jede Tempoverschärfung erinnerte mich daran. Aber das Wetter war schön, der Wind war frisch, die Strecke toll. Nach den 4 Radrunden folgten nun noch zwei Laufrunden. Ich erwartete nichts Gutes, schnappte mir mein Gesöff für die letzten 30 Minuten: ein Kaffee-Cola-Gemisch, was angeblich Wunder bewirken soll. Und komischerweise auch bei mir. Von Krämpfen keine Spur, der Magen sagte nichts. Ich konnte laufen. Erst hatte ich die Befürchtung, die Steigungen gehen zu müssen, das blieb mir erspart. Insgesamt lag ich mit meiner 2:33:37 Std. 3 Minuten und 38 Sekunden hinter meinem Ziel. Im Endeffekt bedeuten diese Minuten schon einiges an Plätzen. Immerhin ist es der 7. Platz von 17 in der AK W45 geworden. Stefanie Aaronson |
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Erste Harzer Runde vom Alpencross Team Zusätzlich zu den Alpencrossteilnehmern Wiebke, Leo, Michael, Thomas, Stefan und Alex waren noch Jens und Oliver dabei. Pünktlich um 11 Uhr haben wir bei bester Stimmung den Parkplatz vom Granetalstausee Richtung Süden verlassen. Die Bedingungen waren perfekt, ca. 20 - 25°C, strahlender Sonnenschein und wenig Wind. Nach ca. 3 km lockeren Einrollens ging es zum ersten Anstieg, durch das Varletal hinauf zur Rollen. Auf dem Höhenweg sind wir dann in einer großen Schleife zum Innerstestausee gefahren. Nach dem Überqueren der Staumauer, ging es dann mal 400 Hm am Stück hoch. Über Schnappsplatz (ja so heißt der) und Brockenblick sind wir dann Richtung Wildemann. Die ersten 40 km verliefen fast komplett auf breiten Forstautobahnen. Fahrtechnisch eher langweilig, aber als Trainingsrunde zur Alpencrossvorbereitung perfekt. Immerhin konnte ich noch einen Minitrail zur Abfahrt nach Wildemann anbieten, der dann auch mit Grinsen im Gesicht in Angriff genommen wurde. Nach knapp 3 h haben wir im Grumbachtal bei Wildemann im Niederländischen Teil des Harz Pause gemacht: Echt wahr, wir haben nicht schlecht gestaunt über die Niederländische Flagge und Bedienung. Wir Ihr auf dem Foto unschwer erkennen könnt, waren doch alle ziemlich froh über die Pause. Trotz Waldautobahn und gemütlichem Alpencross Tempo hat es die ersten „muskulären“ Opfer gegeben. Außer Jens, der nach zwei Kaffee schon wieder tatenkräftig auf den nächsten Anstieg fieberte, gingen es alle erstmal langsam an. Kaffee, Kuchen und Sahne mussten sich schließlich im Körper verteilen. Da war der nette Trail oberhalb des Grumbachstausees (einfach über die Staumauer die Steintreppe hoch) eine willkommene Abwechslung. Der Trail geht so ca. 3 km immer an einem Bach entlang. Nix spektakuläres aber sehr schön gelegen. Ein kurzer, sehr heftiger Anstieg, der den Einen oder Anderen aus dem Sattel zwang beendete die Trailstrecke. Nun ging es nach Hahnenklee, wo uns eine Runde durch den Bikepark erwartete. Den Lift zu nehmen wurde einstimmig abgelehnt, also strampelten alle auf den Bocksberg. Oben angekommen gab es dann aber doch erste „Opfer“. Die Abfahrt wollten zwar alle mitnehmen, aber nicht den darauf notwendigen Wiederaufstieg. Denn unsere Tour führte über und nicht unter den Bocksberg. Deshalb machten sich drei zurück auf den Weg zum Treffpunkt und ersparten sich den erneuten Aufstieg. Eigentlich hatte ich extra eine Video Kamera dabei und wollte Leo zwischen drin filmen, Aber bevor ich in meine Sattel runter gestellt hatte war er schon uneinholbar weg. Unterwegs habe ich dann noch mal kurz Jens beim Schieben erwischt, dann aber aus den Augen verloren. Da ich letzter war dachte ich, ich könnte alle austricksen und habe die Diritissima Freeride Strecke genommen. Letztlich war das aber gar nicht schlau. Denn das war zwar eine coole Downhill Strecke aber ich endete ganz unten und habe den Weg zum Aufstieg verpasst. Somit kam ich auch als Letzter wieder oben an. Es folgte noch ein schöner Waldtrail und eine rasante Abfahrt bis ins Tal zum Granetalsee. Jetzt waren wir schon 4 h auf dem Rad und nach dem letzten Trail gab es erste Fragen: Wie weit noch?, Wie hoch noch?, aber abkürzen wollte doch keiner und so hatten wir noch einen Leckerbissen vor uns: Ein steiler Anstieg über einen Pfad zurück nach Hahnenklee bis auf den Höhenweg. Den Abschluss bildete dann ein langer Downhill zurück durch das Vorletal zum Parkplatz. Nach knapp 5 h Fahrzeit hatten wir ca. 75 km und 1600 Hm auf dem Tacho. Nicht schlecht für eine Frühjahrstour. Fazit: Schöne Tour, perfekte Bedingungen, tolles Team. Für Alle hier die GPS Daten zum Nachfahren: Da ist nur der Bikepark nicht drin, aber nicht zu verfehlen weil man daran vorbeifährt. Die nächste Ausfahrt wird etwas anderes verlaufen: Geplant sind weniger km, dafür mehr Hm und mehr Trailabfahrten. Wir wollen dann im Brocken Bereich fahren um auch mal 900 Hm am Stück zu absolvieren. Tipps für gute Strecken nehme ich gerne entgegen. Gruß Alex |
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Kinder- und Jugendtraining Da der MBC am Karfreitag in den Harz fährt (siehe unten), fällt das Kinder- und Jugendtraining an diesem Tag aus. |
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Phillip Fogg beim 14. SKS-Kellerwald-Bikemarathon im Spessart Am 17.04. starte Phil in Kellerwald bei der Deutschen Mountainbikemarathon-Meisterschaft der Singelespeedfahrer über 80 km. Es galt den 40 km langen Kurs zweimal zu Umrunden und dabei gut 2000 Hm bergauf zu fahren. Die Strecke war vor allen Dingen trocken, sehr trocken und staubig. Dazu gab es eine kurze matschige Abfahrt, die erstaunlicherweise nie abtrocknen will und jede Menge neue und alte großartige Singletrails. Mit Phil waren 5 weitere Starter angetreten den Titel zu erkämpfen. Nachdem Phil die erste Runde etwas schnell anging fand er dann in der zweiten sein Tempo und konnte den dritten Platz sicher ins Ziel fahren. Phil zeigte sich nach dem Rennen sehr zufrieden mit seiner Leistung: „Mehr war heute nicht drin.“ In der Gesamtwertung der Senioren 2 erreichte Phil übrigens Platz 51 von 90 Teilnehmern. |
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Der MBC Hannover mit großer Gruppe in Hellental Am Sonntag den 17.04.2011 starteten zwölf Fahrer des MBC Hannover bei tollem Wetter beim 5. Lönskrug Warm-Up MTB-Marathon in Hellental. Es galt ein, zwei oder drei Runden auf dem Kurs mit 20,4 km Länge und 370 Hm zu absolvieren. Vom Start weg ging es durch die Stadt bergauf, so dass man etwa 1/3 der Höhenmeter schon in den ersten fünf Minuten der Runde hinter sich ließ. Danach führt der Kurs in einem stetigen Auf und Ab über viel Waldautobahn bis im Start- und Zielbereich nach etwa 15 km dann der zweite Anstieg, diesmal nicht auf Asphalt sondern auf einer Wiese, ansteht. Hier freut sich der Fahrer über jeden der zahlreichen Zuschauer der anfeuert. Auf dem letzten Viertel sind dann noch ein trinkflaschenfressender Wurzelteppich, ein kurzer, sehr gut fahrbarer Trail und eine flache Wiese zu meistern, bevor es in die nächste Runde bzw. ins Ziel geht. Auf der kurzen Distanz waren neben Pädda und Oliver auch Heinz und Jonas unterwegs. Für Jonas (13 Jahre) ein besonders tolles Erlebnis, da er eigentlich auf der Bambinirunde hätte starten müssen. Der Veranstalter ließ ihn aber unter Begleitung seiner Vaters Heinz auf die „richtige“ Runde, die er mit 1:15:29 h mit super meisterte. Für Pädda war es das ebenfalls das erste Rennen der Saison und obwohl es für ihn vor allen Dingen ein Trainingsrennen für den Marathon in Riva del Garda war, konnte er mit 52:34 min in seiner Altersklasse einen hervorragenden zweiten Platz hinter Dirk Bungenstock (50:52 min, Team Aerzener Maschinenfabrik) und vor Oliver Schick (01:05:08 h, ebenfalls MBC Hannover) belegen. Auf der mittleren Distanz (40,8 km, 740 Hm) starteten Jan, Holger, Roland und Stefan. Holger schied leider aufgrund eines technischen Defekts aus, die anderen drei Fahrer konnten sich im Mittelfeld einordnen. Dies war vor allem für Jan erfreulich, nachdem er im Trail einmal verkehrt abgebogen war und eine zusätzlichen Weg von etwa 2 km zurücklegen musste. Auf der langen Distanz (61,2 km, 1110 Hm) traten dann Armin, Alex, Jens und Christian an. Armin (68 Jahre) belegte bei seinem ersten MTB Rennen der Saison nach einem tollen Rennen mit 02:49:11 h den ersten Platz in der Lizenzklasse der Senioren ab 50 Jahren und war entsprechend zufrieden. Alex setzte sich vor dem Rennen das Ziel seine Vorjahreszeit von 3:16 h um 10% zu verbessern. Als er das letzte Mal die Wiese herauf fuhr, spürte er „das wird eng“ und so zapfte er nochmal seine letzten Reserven an. Mit 03:00:16 h konnte er sein Ziel erreichen und dazu sprang auch noch ein toller zweiter Platz in der Hobbyklasse bei den Senioren II heraus. Auch für Jens lief es auch prima: Er konnte sich nach einem starken Rennen den 7. Platz in der Hobbyklasse bei den Senioren I sichern. Für Christian lief es in den ersten zwei Runden super, in der dritten Runde dann holte ihn das Pech ein: Irgendwo auf der Strecke hatte sich seine Schaltung verbogen was kurz vor Ende des Anstiegs in Hellental zu einem Kettenriss führte. Enttäuscht rollte er den Berg herunter. Der Veranstalter wertete ihn erfreulicherweise noch in der mittleren Distanz und er belegte dort den 21. Platz in seiner Altersklasse (Masters, Hobby). |
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Einladung zur Harztour an Karfreitag (22.04.2011) Die MBC Alpencrosser machen Ihre erste Harztour und möchten alle einladen mitzukommen. Wir werden ca. 80 km und 1500 Hm im westlichen Teil des Harzes rund um Innerste- und Okertalsperre fahren. Da wir bei der Runde am Bike Park in Hahnenklee vorbeikommen, werden wir sicherlich noch eine Abfahrt mitnehmen. Es gibt zwei mögliche Treffpunkte:
Gruß Alex |
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Besichtigung der Rennstrecke in Hellental Am Samstag den 09.04. trafen sich einige Mitglieder des MBC Hannover zu einer Runde in Hellental, um die Strecke gut eine Woche vor dem Rennen am 17.04. zu besichtigen. Bei strahlender Sonne ging es nach etwa 1,5 Stunden Autofahrt auf die erste Runde. Nachdem der Anstieg im Ort und die ersten 21 km hinter uns lagen, beschlossen wir noch eine weitere Runde zu Fahren. Diese wurde dann mit einem superleckeren Eis, einem Stück Kuchen und Kaffee belohnt. Nachdem Alle wieder in Garbsen waren, wurde noch der Grill befeuert und wir ließen den Tag lustig ausklingen! |
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Carlo Maschek beim 1. Lauf des MTB-Hessencup in Naumburg Carlo nahm am vergangenen Sonntag (03.04.) am ersten Rennen des MTB-Hessencup in Naumburg teil und konnte seinen zweiten Sieg in der noch jungen Saison verbuchen. Bei wunderbarem Wetter startete Carlo Maschek in der Hobbyklasse zu seinem ersten CC Rennen in dieser noch jungen Saison. Das Rennen war für die Hobbyfahrer auf 45 min angesetzt. Vom Start weg konnte Carlo sich mit einer Gruppe an die Spitze setzen. Im Laufe der ersten Runden ließ er auch diese Gruppe auf dem mit kurzen, steilen Anstiegen gespickten, aber technisch verhältnismäßig einfachen Kurs hinter sich. Von Runde zu Runde konnte er dann seinen Vorsprung weiter ausbauen. Am Ende des kräftezehrenden Rennens siegte Carlo nach sieben Runden mit einem souveränen Vorsprung von 2:21,6 min auf den Zweitplatzierten Christian Nebel. |
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Vereinsausfahrt am 27.03.2011 Am letzten Sonntag im März lud der MBC zur Saisoneröffnungsfahrt durch den Deister. Nicht nur über 20 Biker, sondern auch die Sonne begleitet von frühlingshaften Temperaturen folgten dem Aufruf. Gestartet vom Wennigser Parkplatz Waldkater ging die Runde am Försterteich vorbei in Richtung Nienstedter Pass. Die ersten Höhenmeter waren locker abgekurbelt. Dann ging es die asphaltierte Straße (Kammweg) zum Nordmannsturm hinauf. Dieser Streckenteil diente auch schon den Rennradfahrern als Bergzeitfahrstrecke. Wir wissen jetzt warum! Den Turm bekamen wir allerdings nicht zu Gesicht, weil wir zuvor parallel zum Kammweg abgebogen sind. Die nächste kleine Steigung führte uns dann bis fast zur "Alten Taufe" und weiter zum Barsinghäuser Fernsehturm. Jetzt galt es auf einem kniffeligen gut belaubten Singletrail Höhenmeter zu verlieren. An der Fahrtechnik können wir im Laufe des Jahres noch mal feilen!! Nach einem kurzen Stich ging es an der Wallmannhütte vorbei auf den nächsten Trail. Auch diese Abfahrt bewältigten alle mit einem Lächeln im Gesicht. Kurz vor dem Ende des Weges hob es allerdings eine Gastfahrerin aus dem Sattel. Bis auf eine schmerzhafte Rippenprellung ist aber nichts passiert! Lohn der Mühen war ein Kaffeegedeck am Annaturm. Nach einem letzten Anstieg auf einer gut ausgebauten Forstautobahn erreichten alle die Oase des Kaffees. Gemütlich ging diese sonnige Ausfahrt mit Apfelkuchen und alkoholfreiem Weizen zu Ende. Um die 35 km und ca. 600 Hm haben alle super gemeistert. Wer möchte, kann jederzeit beim gemeinsamen Training (mittwochs, 16.30 Uhr am Benther Berg) vorbeischauen und mitfahren. Die nächste gemeinsame Ausfahrt folgt bestimmt. Gerne dürfen sich die Rennfahrer auch zu Fahrgemeinschaften zusammenfügen und auf Rennen starten. Die nächsten Gelegenheiten bieten sich im Solling und in Bad Harzburg am 17.04. Alles Gute für die Saison. Grüße Frank |
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MBC Treff Ab Mittwoch dem 30.03.2011 wird Euch der MBC Hannover, wie schon im letzten Jahr, einen regelmäßigen Mountainbike-Trainingstreff anbieten. Weitere Infos zum MBC Treff findet ihr unter Training. |
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Carlo Maschek Sieger beim Possenlauf Am 19.4. nahm Carlo Maschek vom MBC Hannover am 21. Possenlauf in Sondershausen, OT Possen auf der 23 km Kurzdistanz teil und beendete sein erstes Rennen der Saison als Sieger. Pünktlich um 10 Uhr wurde das 46 km Rennen gestartet und 10 min später ging das Feld der 23 km Fahrer auf die Strecke. Carlo konnte eine gute Startposition ergattern und vom Start weg mit einer siebenköpfigen Gruppe bei wunderbarem Frühlingswetter in Führung gehen. Es ging über sehr aufgeweichten Boden (in der Vorwoche hatte es viel geregnet), die guten alten Panzerplatten und über nasses Laub. Technisch also nicht allzu schwierig, aber trotzdem mit Vorsicht zu genießen. Dann auf halber Strecke an einem der zahlreichen Anstieg passierte es: Carlos Kette springt ab und sofort setzen sich die verbliebenen fünf Fahrer der Gruppe ab. Nachdem die Ketten wieder drauf war, konnte er nach hartem Kampf dann wieder zur Gruppe aufschließen. Sein Fully half dabei, denn die Gruppe musste mit den Hardtails an einigen Passagen doch etwas das Tempo herausnehmen. Nach kurzer Ruhepause in der Gruppe dann der nächste Angriff: Carlo und ein weiterer Fahrer setzten sich ab und gaben sich an den verbliebenen Anstiegen nichts: Immer attackierte man, um den anderen doch abzuschütteln. Am finalen Anstieg mit 150 Hm über 1 km konnte Carlo sich dann letztendlich absetzen und die Führung übernehmen. Hinterm vermeidlichen Zielbogen stiegen Carlo genauso wie der Zweitplatzierte ab. Während man sich gratulierte, tönte es vom Veranstalter: „Ihr müsst weiterfahren, noch 1 km Schleife, hier hinten ist das Ziel!“ Also sprangen beide wieder auf die Räder: Carlo konnte dann nach einem zweiten spannenden Zielsprint mit einer Zeit von 54:59.9 min das Rennen als Sieger beenden. Für alle Interessierten hier noch die komplette Ergebnisliste: |
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Vereinsausfahrt am 27. März Am 27.03.11 findet die erste Vereinsausfahrt des MBC Hannover statt. Alle sind eingeladen: Ihr könnt also auch gerne Freunde und Bekannte mitbringen. Mountainbiker die unseren Verein kennenlernen möchten sind natürlich genauso Willkommen. Die gemütliche Tour (kein Renntraining!) wird uns durch den Deister führen, etwa 3 Stunden dauern und eine Kaffeepause am Annaturm enthalten. Treffen werden wir uns auf dem Parkplatz Waldkater am Rande von Wennigsen (Google Maps) um 12 Uhr. Falls ihr weitere Fragen habt: Hier findet ihr unsere Kontaktdaten. |
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Kinder- und Jugendtraining Die Sommersaison ist da. Deswegen findet ab kommenden Freitag (18.03.) das Kinder- und Jugendtraining wieder, wie im letzten Jahr, immer freitags um 16.30 Uhr statt. Treffpunkt bleibt weiterhin der Parkplatz des "Jägerheims" am Rande des Benther Bergs (Google Maps). Unser Trainer Jens wird auch weiterhin das Training durchführen. Weitere Infos gibt es hier. |
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Lagerverkauf bei Fahrrad Meinhold Unser Sponsor und Fahrradladen des Vertrauens veranstaltet in der kommenden Woche vom 26. bis 31.01.2011 einen Lagerverkauf. Also schaut vorbei und nehmt das ein oder andere Schnäppchen mit! |
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Das Kinder- und Jugendtraining startet ins Jahr 2011 Allen ein gesundes, erfolgreiches und schönes neues Jahr 2011! Am kommenden Sonntag (16.01.) geht es wieder los: Das Kinder- und Jugendtraining geht in die nächste Runde. Treffen ist wie im Dezember auch schon um 13.30 Uhr am Parkplatz des "Jägerheims" (Google Maps) und auch an der Trainingszeit von 1 bis 1,5 Stunden hat sich nichts geändert. Also bis Sonntag! |